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Auf spanischer Bühne: Das Vivaldi Orchester aus Karlsfeld bekam viel Beifall. Foto: kn-press

Musik ist eine Sprache, die jeder versteht

Karlsfeld - Einen Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit erlebt das Vivaldi-Orchester Karlsfeld. Diese führte zum „Plectro 42“, einem Festival für Zupfmusik nach Logrono in Nordspanien.

Neben Ensembles aus Spanien, Venezuela, Kolumbien und Frankreich durften die Karlsfelder Musiker drei Konzerte geben.

Das Eröffnungskonzert fand in der Stadthalle von Logrono statt, eine weitere Aufführung in Calahorra im Teatro Ideal. Beim Abschlusskonzert im Kulturhaus gab es stehende Ovationen für das Vivaldi Orchester.

Die Verständigung mit den zum Teil nur spanisch sprechenden Musikerkollegen klappte gut. Regina Maier und Elisabeth Mayr, zwei Spielerinnen des Karlsfelder Orchesters, übersetzten. Ansonsten sprach man mit Händen und Füßen und schließlich gab es ja noch die Musik, eine Sprache die jeder versteht und verbindet. Vor Ort wurden vom Veranstalter freie Unterkunft und Verpflegung sowie eine Stadtführung und eine ganztägige Besichtigungstour in die Umgebung mit Weinprobe geboten. Der Bürgermeister von Logrono empfing die bayerischen Zupfmusiker und ihre Dirigentin Monika Fuchs-Warmhold.

Das Orchester reiste mit Zwischenstopp in Südfrankreich mit dem Bus an. Abends saßen Jung und Alt in der Parkanlage bei der Unterkunft zusammen und ließen sich den guten Rioja-Wein schmecken. Auch ein Ausflug zum berühmten Elefantenpfad, dem „Senda de los Elefantes“, einer Kneipenstraße in Logrono durfte nicht fehlen. Ein Stück dieses Namens hat das VOK derzeit im Programm.

Am letzten Abend wurden alle Musiker von den Organisatoren zu einer privaten Party eingeladen. Und natürlich wurde auch gemeinsam musiziert, getanzt und gesungen.

Auf der einwöchigen Konzertreise ist das Orchester nicht nur musikalisch ein weiteres Stück zusammengewachsen. Auch Freundschaften wurden intensiviert und der junge, neu hinzugekommene Nachwuchs hat sich hervorragend integriert.

Selbst das Steckenbleiben im Aufzug, ein Krankheitsfall sowie die lange Busfahrt konnten die gute Stimmung der Karlsfelder Teilnehmer nicht verderben. Laut Monika Fuchs-Warmhold war die Konzertreise in jeder Hinsicht gelungen und alle Mitfahrer werden noch lange von diesem besonderen Ereignis erzählen. akdn

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