Neue Radwege auf Platz eins der Wunschliste

Dachau - Fast drei Viertel der Dachauer wünschen sich den Ausbau des Radwegenetzes in der Stadt. Das geht aus einer Mobilitätsbefragung hervor.

Die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung sind vom Verkehrsplanungsbüro Gevas im Bauausschuss der Stadt Dachau vorgestellt worden. Verkehrsreferent Volker C. Koch (SPD) regt an, „den Radwegebau nun doch etwas schneller anzugehen“.

Gevas hat im vergangenen Jahr 5000 Dachauer Haushalte angeschrieben und sie um Auskunft zum eigenen Mobilitätsverhalten gebeten. Zudem wurden die Bürger gefragt, wo sie Verbesserungspotenzial sehen. 1078 Haushalte haben geantwortet.

73 Prozent der Befragten stimmen dem Ausbau des Radwegenetzes zu. Zwölf Prozent sagten nein zu neuen Fahrradwegen, 15 Prozent zeigten sich unentschieden. Damit steht der Radwegebau ganz oben auf dem Wunschzettel der Bürger. Denn für keine der weiteren abgefragten Maßnahmen fand sich auch nur annähernd eine so große Mehrheit.

Mehr Verkehrsberuhigung in Wohnbereichen wünschen sich 53 Prozent, 50 Prozent sind für den Ausbau von Parkmöglichkeiten. Dem Ausbau von Straßen heißen sogar nur 33 Prozent gut, mehr Ampeln an Fußgängerüberwegen wünschen sich 37 Prozent. Verständlicherweise ganz am Ende der Liste rangiert das Thema Parkgebühren. Die wollen nur 13 Prozent, 58 Prozent sind dagegen, 29 Prozent unentschieden. (flg)

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