Die erste Besatzung des neuen Fahrzeuges: Notärztin Bianca Kallabis und Rettungssanitäter Manuel Schuster. Foto: Franz Lamm

Neues Fahrzeug für den Dachauer Notarzt

Dachau - Notarzt und Rettungssanitäter kommen 2009 im Landkreis mit einen neuen Wagen an den Unfallort.

Das Bayerische Rote Kreuz Dachau hat ein neues Notarzteinsatzfahrzeug in Dienst gestellt. Das Fahrzeug bietet hohe Sicherheitsanforderungen für die Besatzung und ist mit einem eigens entwickelten medizinischen Ausstattungskonzept bestückt. Für die Besatzung des VW Caddy mit dem Funkrufnamen „Rotkreuz Dachau 76/1“ wird es im Jahr weit über 3000 Mal heißen: „Einsatz für den Notarzt Dachau“.

Von der Integrierten Leitstelle in Fürstenfeldbruck (Notruf: 112) werden die Retter bei ihren Einsatzfahrten über 40 000 Kilometer pro Jahr zurücklegen. Bei einem durch de Rettungsdienst Bayern gestarteten Fahrzeugprojekt wurden in einer zweijährigen Testphase die optimalen Einsatzfahrzeuge ermittelt. Dabei haben sich die Modelle Caddy und Touran herauskristallisiert. Das Fahrzeug bietet hohe Sicherheitsanforderungen für die Besatzung und ist mit einem eigens entwickelten medizinischen Ausstattungskonzept bestückt. Bereits für das Vorgängerfahrzeug hatte man das „Modell Dachau“ geschaffen, welches sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt hatte. Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderem mit einem 12-Kanal-EKG, einer Sauerstoff- und Beatmungseinheit sowie einem Notfall- und Kindernotfallrucksack und einer Traumatasche. Das Fahrzeug ist mit einem vom Förderverein Rettungsdienst Dachauer Land (FReDL) gesponserten Navigationsgerät, einem Blaulichtbalken mit LED-Blitzleuchten und auch Blaulichtblitzern in der Heckklappe ausgerüstet. Letzteres gewährleistet eine zusätzliche Sicherheit der Retter für Einsätze auf den Straßen. fz

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