Frisch und flott klang „Coro ed Aria“ aus Carl Orffs Carmina Burana mit Solist Hansjörg Profanter (rechts). Foto: sch

Neujahr mit Pauken und Trompeten eingeläutet

Dachau - Mit Pauken und Trompeten haben die Bavaria Blechbläsersolisten München im Dachauer Schloss das neue Jahr begrüßt

In der Reihe der Blutenburger Konzerte gab das altbewährte Ensemble unter der Leitung von Gerd Zapf im ausverkauften Saal ein festliches und im Schlussteil beschwingtes Konzert. Mit dem vom geöffneten Fenster herunter über den Schlossplatz klingenden „Te Deum“ von Charpentier und der Bayernhymne fand der Auftritt seinen feierlichen Ausklang. Davor begleiteten im Vestibül drei Menzinger Sänger die Besucher in den Schlosshof, wo die Salven der Menzinger Böllerschützen das neue Jahr anschossen.

Die Bavaria Blechbläsersolisten unternahmen wie gehabt einen Streifzug durch alle Jahrhunderte von der Renaissance bis zur Gegenwart. Auf drei Trompeten (Gerd Zapf, Christian Böld und Josef Bierlmeier), drei Posaunen (Hansjörg Profanter, Ernst Giehl und Ulli Pförtsch) sowie Pauken und Percussion (Andreas Vonderthann) widmete sich das Ensemble zunächst der Klassik. Orlando di Lassos „Providebam Dominum“ wurde von zwei Bläserchören auf der Bühne und im hinteren Teil des Schlosssaales in einem farbigen Dialog gespielt. Schön war auch das „Maestoso“ von Henry Purcell, während drei Stücke aus Händels Wassermusik weniger inspiriert klangen. Auch der zeitgenössische „Aufstand der Regenschirme“ von Peter Horton wurde brav vom Blatt gespielt. (sch)

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