Beifallsstürme erhielt die Blaskapelle Langenpettenbach mit Dirigentin Sigrid Kroll. Foto: ostermair

Neujahrskonzert auf gewohnt hohem Niveau

Indersdorf - Mit 450 Gästen war das traditionelle Neujahrskonzert der Blaskapelle Langenpettenbach heuer sehr gut besucht.

Unter der musikalischen Leitung von Dirigentin Sigrid Kroll erlebte das Konzert gleich einen fulminanten Start: Der Seyfferitz-Marsch bildete den Auftakt, bevor sich die 28 Musiker der Ouvertüre von Emil Stolc „Meine Königin“ widmeten. Spätestens da war jedem in der Halle klar, dass die Darbietungen auf hohem musikalischen Niveau präsentiert werden.

Selbst das schwierige Tschaikowski-Potpourri meisterten die „Bembegga“ großartig.

Im zweiten Konzertteil griffen die Musiker zunächst nach den „Egerländer Sternen“. Hier handelt es sich um einen flotten Konzertmarsch von Alexander Pfluger.

Perfekt dargeboten wurde auch die Dudelsack-Polka von Michael Steranka. Diese Konzertpolka war den beiden Klarinettisten Roland Harzer und Thomas Fischhaber auf den Leib geschnitten.

Die Fans der Rockband „Queen“ sahen sich auf den Plan gerufen, als „Bohemian Rhapsody“ angestimmt wurde. Die Musik von Freddie Mercury erinnerte an die 70er Jahre. Nach dem Charakterstück von Julio Cesar Ibanez „Der Student geht vorbei“ war Glenn Miller an der Reihe. Das Medley sorgte allein schon wegen der Moonlight-Serenade für Beifallsstürme.

Ein Lob verdiente sich auch Moderator Robert Brack aus Herrsching. Brack führte zum 16. Mal mit launigen Worten durch das von Dr. Hubert Russ zusammengestellte Programm.

Die „Starparade“, ein Marsch von Alois Aust, sollte eigentlich der Schlusspunkt im Programm sein, doch da machte das Publikum nicht mit: Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker die Bühne endgültig verlassen. Mit der Zugabe-Polka „Die Kapelle hat gewonnen“ traf Dirigentin Sigrid Kroll den Nagel auf den Kopf.

Der Konzertmarsch „Mars di Medici“, bildete schließlich den würdigen Schlusspunkt. (ost)

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