OB Peter Bürgel schiebt geplanten Israel-Besuch auf

Dachau - Der Bürgermeister von Rosh HaAyin, Moshe Sinai, und der OB der Stadt Dachau, Peter Bürgel, haben sich darauf verständigt, den Besuch Bürgels in Israel zu verschieben.

Der OB hatte geplant, Israel Ende des Monats zu besuchen, „um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindern, Jugendlichen und Lehrern beider Städte im Bereich der Lern- und Erinnerungsarbeit zu entwickeln“.

Bürgel hatte Israel und Yad Vashem bereits in der Vergangenheit besucht. Der geplante Besuch des OB soll „in der nahen Zukunft neu terminiert“ werden. Gemeinsames Ziel des Besuches werde dann laut Bürgel sein, „Kinder und Jugendliche aus beiden Städten zusammenzubringen, um an die Vergangenheit zu erinnern und gegen Antisemitismus und Rassismus zu kämpfen“.

Der Bürgermeister von Rosh HaAyin, Moshe Sinai, hat in diesem Zusammenhang seinen Respekt gegenüber Bürgels Einsatz für eine gemeinsame Zukunft des Lernens und Erinnerns ausgedrückt. Wie berichtet, war besonders in Israel nach dem Öffentlichwerden der Partnerschaftspläne massive Kritik daran geübt worden. Die Erinnerung an sechs Millionen ermordete Juden werde so zerstört, musste Sinai in einer Tageszeitung lesen.

Daraufhin hatte der Bürgermeister von Rosh HaAyin erklärt, die Kooperation müsse sich wohl weitgehend auf den Schüler- und Studentenaustausch beschränken. (mm)

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