Den Sprung in die Endrunde der Schwäbischen Hallenfußballmeisterschaft wollen Sebastian Pummer & Co. in Neusäß schaffen.

FC Pipinsried hofft auf einen Coup wie im Jahr 1999

Pipinsried - Elf Jahre ist es her, da stand ganz Pipinsried Kopf. Überraschend hatten sich die Kicker aus dem Dachauer Hinterland damals den Titel des Schwäbischen Hallenfußballmeisters gesichert.

Im Endspiel bezwangen die Landkreiskicker 1999 in der Augsburger Halle das favorisierte Team von Schwaben Augsburg mit 3:2. Pikant: Matchwinner Sascha Bobak, der Zerberus im Kasten des FC Pipinsried, der damals zum besten Torhüter des Turnieres gewählt wurde, ist nach seinem Blitzwechsel ab sofort für den Pipinsrieder Gruppengegner Türkspor Augsburg spielberechtigt. Nach 1999 hat der FC Pipinsried zehn Mal vergeblich versucht, diesen „größten Erfolg in der Vereinsgeschichte“ zu bestätigen, für den ganz großen Wurf hat es, trotz einiger weiterer sporadischer Sternstunden, nie mehr gereicht.

In diesem Jahr ist der Stolz des Dachauer Landkreises beim Qualifikationsturnier in in Neusäß gesetzt. Die größte Gefahr dürfte dem FCP vom fünffachen Titelträger Schwaben Augsburg, dem Pipinsrieder Finalgegner von 1999, drohen. Der Tabellenvierte der Bezirksoberliga Schwaben ist unterm Hallendach immer ein ernst zu nehmender Gegner. Einiges zuzutrauen ist auch dem BOL-Spitzenreiter BCA Oberhausen, der mit einigen brasilianischen Ballkünstlern (Martins, Ademar) antritt.

Nach der verkorksten Generalprobe – der FC Pipinsried verpasste beim Weihnachtscup in Aichach das Halbfinale – hofft FCP-Boss Konrad Höß nun auf eine Steigerung seiner Landesliga-Truppe: „Wir haben in Aichach beim 4:0-Sieg gegen den BCA gezeigt, dass wir guten Hallenfußball spielen können. Diese Leistung müssen wir konstant bringen.“

Titelverteidiger ist der Bayernliga-Herbstmeister FC Memmingen. (ge)

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