Meist einen Schritt zu spät kamen Sebastian Pummer und dessen Pipinsrieder Mitstreiter im Qualifikationsturnier.

FC Pipinsried scheidet sang- und klanglos aus

Pipinsried - Der Traum von der Finalrunde ist geplatzt wie eine Seifenblase.

Weil sie in Neusäß keines ihrer drei Vorrundenspiele gewonnen haben, belegten die Landesliga-Kicker des FC Pipinsried im Qualifikationsturnier zur 31. Schwäbischen Hallenfußballmeisterschaft in ihrer Gruppe nur den vierten und letzten Platz.

Respekt wollten sie sich erspielen, Spott haben sie geerntet. „Es hat schon weh getan, als die Haunstettener, mit denen wir uns die Umkleidekabine geteilt haben, sich in einem unbeobachteten Moment zugeraunt haben: ,Kaum zu glauben, dass die in der Landesliga kicken...‘“, meinte FCP-Boss Konrad Höß nach der Rückkehr in den Landkreis Dachau. Dieser Imageverlust habe ihn fast noch mehr getroffen als der uninspirierte Auftritt seiner Mannen auf dem mit weit mehr als 500 Zuschauern gefüllten Parkett der neuen Neusäßer Sporthalle. Höß sauer: „Nach diesem Turnier können wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen, das muss schonungslos aufgearbeitet werden.“ In der Pflicht stehe nun auch Spielertrainer Denis Dinulovic, der in der Kabine, so Höß, schon deutlich lauter geworden sei als bisher. Was Höß nicht versteht: „Wir haben Schwächen auf allen Positionen offenbart; Leute wie Michael Holzhammer, der beim Weihnachtsturnier in Aichach noch so groß aufgespielt hat, waren diesmal ein Totalausfall.

Ob die Formschwäche des Stürmers mit dem Quick-Trip Holzhammers und Dominik Schöns zum Silvester-Feuerwerk nach Düsseldorf in Zusammenhang gebracht werden könne, ließ Höß offen: „Die Hallenteilnahme ist freiwillig, aber ich gehe davon aus, dass ein Spieler, der für den FC Pipinsried um schwäbischen Hallenlorbeer spielt, fit und ausgeschlafen zum Turnier erscheint.“

Dabei sei, so der Pipinsrieder Präsident weiter, auch in Neusäß viel mehr drin gewesen. „Wir hätten alle drei Spiele auch gewinnen können.“ Gegen Neusäß (1:2) traf Dominik Schön zum zwischenzeitlichen 1:1, und gegen Türkspor Augsburg (1:3), das am Ende doch ohne den wenige Stunden zuvor verpflichteten Pipinsrieder Torwart Sascha Bobak angetreten war, erzielte Denis Dinulovic den Pipinsrieder Ehrentreffer. Im letzten Gruppenspiel gegen den späteren Sensationsfinalisten SpVgg Aubach aus der Kreisliga erreichte der FCP dank der Treffer von Christian Vötter und Dominik Schön wenigstens ein 2:2-Unentschieden, doch der Ehrenpunkt hat dem FCP natürlich nicht entscheidend weitergeholfen. „Eine Hallensaison zum Vergessen, ab sofort gilt unsere ganze Konzentration der Frühjahrsrunde in der Landesliga“, so Höß abschließend.

Der FC Augsburg II hat sich in Neusäß das Ticket zur Teilnahme an der Finalrunde der 31. Schwäbischen Hallenmeisterschaft in Augsburg am kommenden Samstag, 9. Januar, gesichert. Die Mannschaft von Trainer Roland Bahl besiegte die Überraschungsmannschaft von der SpVgg Auerbach im Finale mit 6:1. (ge)

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