Polizei gehen gleich mehrere dicke Fische ins Netz

Dachau - Alkoholisierte Fahrzeugführer beschäftigten am Donnerstag die Einsatzkräfte der PI Dachau und des Einsatzzuges aus Fürstenfeldbruck, die zur Unterstützung eingesetzt waren.

Ein 48-jähriger Karlsfelder stellte dabei mit fast zwei Promille den traurigen Rekord auf und verursachte dabei auch noch einen Verkehrsunfall, bei dem zum Glück niemand zu Schaden kamen.

Der 48-Jährige, der mit seinem Lkw kurz vor 20 Uhr auf der Bajuwarenstraße unterwegs war, überfuhr auf Höhe der Einmündung der Dr.-Ernst-Zimmermann-Allee eine Verkehrsinsel und „rasierte“ dabei den Masten einer Fußgängerampel ab. Zwei Zeugen war es zu verdanken, dass der Fahrer schnell zur Verantwortung gezogen werden konnte. Während ein 58-jähriger Münchner an der Unfallstelle verweilte, wendete ein 42-jähriger Dachauer mit seinem Pkw und folgte dem Ford, dessen Fahrer einfach weiter gefahren war. Wenig später klingelte eine Streifenbesatzung an der Wohnungstür, wobei denBeamten beim Öffnen der Tür sofort eine kräftige „Fahne“ ins Gesicht wehte. Der Gesamtschaden wird auf 4000 Euro geschätzt.

Bei Geschwindigkeitsmessungen ging den Unterstützungskräften aus Fürstenfeldbruck auf der Theodor-Heuss-Straße der nächste „Fisch“ ins Netz. Ein 51-Jähriger aus Odelzhausen kam nachts mit seinem Chevrolet mit 76 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer angebraust und wurde zur Kontrolle angehalten. Beim Fahrer wurde ein Alkoholwert von mehr als 0,5 Promille festgestellt, weshalb auf ihn nun zwei Bußgelder und ein einmonatiges Fahrverbot zukommen.

Wenig später ereilte das gleiche Schicksal in Markt Indersdorf einen 59-jährigen, der auf der Maroldstraße zur Kontrolle angehalten wurde. Auch der Indersdorfer hatte einen Alkoholwert von etwas mehr als 0,5 Promillle.

Seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben musste ein 67-jähriger Dachauer, der mit mehr als 1,5 Promille auf der Ludwig-Ernst-Straße gefahren war. Er sieht sich einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ausgesetzt und muss nun dauerhaft auf seinen Führerschein verzichten.

Den Schlusspunkt setzte ein 38-jähriger Dachauer in der Roßwachtstraße. Mit etwas mehr als 0,7 Promille erwartet ihn ein „saftiges“ Bußgeld und er muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben.

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