Die Hatz geht weiter: Am Wochenende wird in der Georg-Scherer-Halle der Hallenmasterssieger des Jahres 2010 ermittelt. Foto: hab

ASV schickt gleich drei Teams in Rennen

Dachau - Nach einer durchwachsenen Qualifikation mit einigen Volltreffern und mindestens ebenso vielen Rohrkrepierern müssen die Hallenkicker aus Dachau und Umgebung nun Farbe bekennen.

Beim Hallenmasters geht es am Wochenende um den Turnierseig. „Wenn wir den Titel verteidigen wollen, müssen wir noch einige Briketts nachlegen.“ Einer jener Endrundenteilnehmer, der noch viel Luft nach oben hat, ist der ASV Dachau. Das haben nicht nur Pressesprecher Herbert Reischl und Spielertrainer Stefan Hofer erkannt, auch Abteilungsleiter Michael Dietrich sah die Erste in der Vorrunde noch nicht auf jenem Niveau, das einen Platz im Viertelfinale garantieren würde. Gut, dass der Gastgeber noch zwei weitere Eisen im Feuer hat. Sowohl die alten Hasen (Oldies) als auch die junge Wilden (Youngsters) des ASV Dachau haben den Sprung ins Hauptfeld geschafft.

Die Stadt Dachau ist am Wochenende mit zwei weiteren Teams in der Georg-Scherer-Halle vertreten. Den Griechen von der AEG Dachau werden nicht ganz so gute Chancen eingeräumt wie dem TSV 1865 Dachau, der die Scharte vom Vorjahr, als er mit der ersten Mannschaft die Finalrunde verpasste, bereits ausgewetzt hat und sich souverän für die Finalrunde qualifiziert hat.

Überzeugend hat auch der Vorjahresdritte TSV Eintracht Karlsfeld die erste Hürde auf dem Weg zum Turniersieg genommen. Die Truppe von Reiner Zott leistet sich in der Qualifikation nur einen Ausrutscher (1:2 gegen Odelzhausen), war in allen weiteren vier Spielen aber ganz klar der Chef im Ring.

Erfreulicherweise haben heuer gleich sieben Mannschaften aus dem Landkreis Dachau den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Der TSV Schwabhausen und der SV Sulzemoos sind gleich mit zwei Mannschaften beim Finale vertreten. Die Erste aus Schwabhausen setzte sich am letzten Qualifikations-Tag im Viertelfinale gegen den SV Odelzhausen durch, und die Zweite des TSV Schwabhausen eliminierte am zweiten Turniertag den SV Weichs – allerdings erst nach einem dramatischen Siebenmeterschießen.

Am gleichen Tag löste auch der SV Sulzemoos I das Ticket für die Endrunde, mit fünf Siegen in fünf Spielen empfahl sich der SVS eindrucksvoll für eine Top-Platzierung im Hauptfeld. Diesen streitig machen will ihr die eigene Reserve, die am dritten Turniertag im Viertelfinale den Siegeszug der SpVgg Röhrmoos gestoppt hat.

Außenseiterchancen haben der TSV Ludwigsfeld, der die starke Reserve des TSV 1865 Dachau (im Vorjahr auf Platz fünf) eliminiert hat, der SV Günding (Viertelfinalsieger gegen Kammerberg) und die SpVgg Erdweg, die in der Qualifikation den SV Petershausen zweimal ganz alt hat aussehen lassen (5:2 und 4:0).

Das Hauptfeld vervollständigen die auswärtigen Teams des TSV Geiselbullach, des SV Herakles München und der SpVgg Feldmoching.

Gruppeneinteilung

10. Hallenfußballmasters, Finalrunde

Gruppe A: TSV 1865 Dachau, ASV Dachau, SV Sulzemoos II, AEG Dachau.

Gruppe B: TSV Geiselbullach, SpVgg Erdweg, SpVgg Feldmoching, TSV Schwabhausen II.

Gruppe C: TSV Eintracht Karlsfeld, ASV-Youngsters, TSV Ludwigsfeld, SV Herakles München.

Gruppe D: SV Sulzemoos, ASV-Oldies, TSV Schwabhausen, SV Günding. (ge)

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