Lang ist’s her: Am 22. Mai 2007 haben die Pipinsrieder ihren letzten Sieg gegen den BCF Wolfratshausen gefeiert. Damals besiegten die damals noch von Michael Stiller gecoachten FCP-Kicker den BCF mit 2:1 (Foto). Foto: dan

Wie schlagen sich die FCP-Neuzugänge?

Pipinsried - Winterpause ade. Mit dem Auswärtsspiel beim BCF Wolfratshausen setzt der FC Pipinsried am Samstag (15 Uhr) die Serie der Punktspiele in der Landesliga Süd fort.

Gefährdet ist die Partie trotz der wenig erfreulichen Wetterprognose nicht, denn der BCF verfügt über einen Kunstrasenplatz.

FCP-Boss Konrad Höß erwartet eine in jeder Beziehung heiße zweite Saisonhälfte: „Oben und unten geht’s eng zu, deshalb ist es enorm wichtig, gleich gut aus den Startblöcken zu kommen.“ Der Pipinsrieder Vorsitzende ist fest davon überzeugt, dass Spielertrainer Marcel Richter und die Mannschaft wissen, was die Stunde geschlagen hat: „Marcel verlässt uns zwar im Sommer in Richtung Dachau, aber vorher will er unbedingt noch den Klassenerhalt sicher stellen. Er ist ehrgeizig und hat die Mannschaft seit Wochen auf eine schwierige Rückrunde eingestimmt.“

Die bereits zu Saisonbeginn in allen Mannschaftsteilen mit Neuzugängen üppig eingedeckte Pipinsrieder Mannschaft präsentiert sich auch zu Beginn der Rückserie mit einigen (noch) unbekannten Gesichtern.

Besonders viel erhofft man sich beim FCP vom Sturm-Ass Michael Holzhammer, dem Mittelfeld-Allrounder Ugur Alkan und dem talentierten Torhüter Marco Kleindienst.

Letzterer wird am Samstag allerdings zunächst auf der Bank sitzen, denn sein ebenfalls noch sehr junger Konkurrent Christian Vötter hat nach einer gelungenen Testphase, so Höß, momentan die Nase leicht vorne. Als Investitionen in die Zukunft seien die Türken Ferhat Sereffliogullari und Erkan Aydogan zu sehen, so Höß, beide seien momentan noch nicht erste Wahl.

Verlassen haben den FC Pipinsried in der Winterpause Marco Rechenauer und Nico Ziemen. Seine Karriere endgültig beenden musste derweil Andreas Thomas, nach einer komplizierten Knieoperation hat der Routinier die Fußballstiefel an den Nagel gehängt. „Das ist schon deshalb so bedauerlich, weil er eines unserer Bindeglieder zwischen den junge Wilden und den alten Hasen war“, so Höß.

Im ersten Spiel nicht dabei ist Christian Jalsevec, er sitzt noch eine Sperre aus dem Jahr 2008 ab und kann erst im zweiten Match gegen Memmingen II eingesetzt werden.

Auch interessant

Kommentare