Die vielen tanzenden Schützinnen und Schützen bieten ein herrliches Bild. fotos: ost

230 Schützen feiern gemeinsam bis nach Mitternacht

Ried - Gesellschaftlicher Höhepunkt im Schützengau Dachau ist jedes Jahr der große Gauschützenball. So sind auch heuer am Pfingstsamstag 230 Ballgäste in Dirndl und Lederhose oder Schützenanzug zu dieser Traditionsveranstaltung in den vollbesetzen Doll-Saal von Ried gekommen.

Besonders feierlich war der Einzug von 28 Königspaaren aus Vereinen des Schützengaues Dachau, die alle von Bezirks-und Gauschützenmeister Alfred Reiner persönlich vorgestellt wurden. Anhand der blitzenden, mit vielen Talern behangenen Schützenketten konnte jedermann schnell erkennen, dass auch heuer in relativ vielen Vereinen die Damen die Hosen anhaben. Trotzdem haben die Männer mit ihren hübschen Schützenlieseln die Mehrheit der Regenten gestellt.

Beim Einzug der Königspaare marschierten die Gaukönige an die Spitze des Zuges. So betrat Luftgewehr-Gauschützenkönig Hermann Warschat von der Schützengesellschaft Einigkeit Etzenhausen als erster den Saal. Mit der 24-jährigen Melanie Jacobs-Hansen aus Dachau konnte Warschat eine sehr junge und hübsche Schützenliesl in den Saal führen. Mit einem jungen Begleiter ließ sich auch Gau-Damenkönigin Nicole Ranker von Harmonie Einsbach von den Ballgästen beklatschen. Gau-Pistolenkönigin ist heuer Eva Matting von Altwittelsbach Gündung, die mit ihrem Begleiter ebenfalls voller Freude das Tanzbeim schwang.

Heuer gibt es erstmals auch einen Gau-Auflage-König und der kommt von Eichenlaub Niederroth und heißt Rudolf Schlosser. Auch er bewies, dass er nicht nur gut schießen sondern auch gut tanzen kann. Beim Ehrentanz für die Königinnen und Könige durfte auch die Dachauer Stadtkönigin, Petra Pörner, von Frohsinn Udlding, nicht fehlen. Sie führte ihren Mann Gerald als „Lieserer“ aufs Parkett.

Ein beeindruckendes Bild bot sich schließlich, als alle Schützen zu Walzer- und Polkamelodien, gespielt vom Last Hair-Duo, durch den Saal tanzten. Dass im Doll-Saal ein besonderes Fest gefeiert wurde, konnte man schon von weither hören. Dafür sorgten die vor dem Festsaal aufgestellten Böllerschützen von Frohsinn Arnbach.

Erst spät nach Mitternacht verließ das tanzende Schützenvolk schließlich den gelungenen Ball.

(ost)

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