Schwerlastkran hebt Betonteile ein

Langwied - Viele Dachauer Autofahrer warten sehnlichst auf den Neubau der Brücke an der Autobahn-Anschlussstelle Langwied - bis Mitte Mai soll alles fertig sein.

Die Autobahnbrücke wurde im Oktober abgerissen. Seitdem müssen Autofahrer, um von Dachau in den Münchner Westen zu kommen, einen Umweg über die B 471 nehmen oder sich durch kleine Straßen bis zum Ziel schlängeln, da sie die Autobahn an der Eschenrieder Straße am Langwieder See nicht mehr überqueren können. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten für den Neubau der Brücke planmäßig abgeschlossen sein. Am kommenden Sonntag wird ein Schwerlastkran zehn Betonfertigteile einheben. Deshalb ist mit Verzögerungen zu rechnen, wie die Autobahndirektion Südbayern mitteilte.

Eine Instandsetzung der über 75 Jahre alten Autobahnbrücke war laut Autobahndirektion Südbayern nicht mehr wirtschaftlich, sodass der Abriss und die Ersetzung durch einen Neubau der alten Brücke notwendig wurden. Die neue Brücke werde in ihren Abmessungen so errichtet, dass darauf ein kombinierter Geh- und Radweg zur Erschließung der nördlich gelegenen Autobahnseen untergebracht werden kann.

Der Verkehr muss zum einen am Sonntag, 6. März, an der A8-Anschlussstelle Langwied angehalten werden. Ab Montag, 7. März, ist die Ausfahrt für den aus Stuttgart kommenden Verkehr für eine grundhafte Erneuerung der Eschenrieder Straße bis Ende April gesperrt. Die Einfahrt in Fahrtrichtung München und die Ein- und Ausfahrt auf der Fahrtrichtung Stuttgart bleiben weiterhin geöffnet.

Bereits ab Sonntag 6. März, 0 Uhr, wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen schrittweise auf eine Spur verengt, der 500-Tonnen-Schwerlastkran aufgebaut und die Fertigteile angeliefert. Der Kran wird die zehn Betonfertigteile über der Fahrbahn einheben, die Fertigteile werden dann auf den Widerlagern und Pfeilern befestigt.

Der Verkehr wird jeweils kurzzeitig für zehn bis 15 Minuten vorübergehend angehalten. Bis Montag, 0 Uhr, soll der Kran wieder abgebaut und die gesperrten Spuren freigeräumt werden.

Die ungewöhnliche Bauzeit im Winter wurde in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München gewählt, um die Behinderungen für den Verkehr und den Badebetrieb im Sommer an den Autobahnseen möglichst gering zu halten.

(lan)

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