Show und Politik in der Sandgrube

Puch - Show, Politik und Unterhaltung sind am Wochenende, 5./6. September, in der Sandgrube bei Puch groß geschrieben.

Die Pucher Sandgrube (zwischen Ainhofen und Jetzendorf) wird am kommenden Wochenende nicht nur das Mekka für alle Oldtimer-Fans sein, auch alle, die sich für hochmoderne Agrartechnik interessieren, sind hier an der richtigen Adresse. Die Eglersrieder Schützen veranstalten unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Josef Kreitmeir im Zwei-Jahres-Rhythmus dieses große Fest, bei dem das Ackern mit Rössern und das Dreschen mit einem alten Dreschwagen ebenso gezeigt wird, wie der Einsatz eines 370 PS-Traktors mit modernster Umwelttechnik.

Am Samstag, 5. September, gibt es von 10 bis 13 Uhr eine Schlepper-Vorführung. Bulldogs von 70 bis 370 PS präsentieren sich hier im Einsatz. Das besonderer Interesse der vielen Bauern, die zu den Vorführungen erwartet werden, gilt wohl der SCR-Technologie mit Harnstoff-Beimischung, denn diese Neuheit gab es in Bayern bisher noch nicht zu bestaunen. Auch Europas größter Mähdrescher wird in Puch präsentiert, ebenso moderne Holzbearbeitung.

Der Sonntag, 6.September, steht mehr im Zeichen der Oldtimer, denn da wird ein großes Feld nicht nur von Rössern sondern auch von uralten Traktoren aus den 30er, 40er und 50er Jahren bestellt. Auch ein sechzig Jahre alter Bindemäher kommt zum Einsatz. Gleichzeitig werden auch die hochmodernen Schlepper zur Bodenbearbeitung eingesetzt, so dass sich der Betrachter schnell ein Bild vom Wandel der Zeit in der Landwirtschaft machen kann.

Auch viele Motorrad-Oldtimer werden in der Pucher Sandgrube ihre Runden drehen. Die Vorführungen beginnen um 13 Uhr, aber schon ab 9 Uhr öffnet das große Festzelt seine Pforten. Hier wird zu Barthelmarkt-Bier und Bauernschmankerl eingeladen. Für Kinder gibt es kostenlose Kutschenfahrten. Diese Großveranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt. Auch die politische Prominenz wird nicht fehlen. Am Samstagabend spricht ab 19 Uhr Verbraucherschutz-und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner im Festzelt über aktuelle Agrarpolitik.

Josef Ostermair

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