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Simon Landmann tritt nochmal an

Bergkirchen - Bürgermeister bleiben - oder die Freizeit genießen? Lange schwankte Simon Landmann. Jetzt steht es fest: „Ich mache weiter." Ein Gegenkandidat ist nicht in Sicht.

Bei der Kommunalwahl 2014 in Bergkirchen tritt Simon Landmann wieder als Bürgermeisterkandidat an. Seine Entscheidung steht nun fest, nachdem er sich eine längere Bedenkzeit erbeten hatte, um sich selbst die Frage zu beantwortet.

Schließlich bleibe einem Gemeindechef, der sei Amt mit Herzblut ausübt, wie es bei Landmann der Fall ist, kaum Freizeit. Und mit 60 Jahren stelle man sich die Frage. Weil er sich aber gut fühlt, ist er zu dem Schluss gekommen, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren. Zum einen sei Bergkirchen „eine tolle Gemeinde“, in der man etwas bewirken könne. Außerdem werde er von einem guten Team in der Verwaltung unterstützt - auch ein entscheidendes Kriterium, um weiterzumachen. „Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat verläuft sehr gut und sachlich“, so Landmann.

Im Jahre 2002 hatte Simon Landmann (Freie Wählergruppe Bergkirchen) als Bewerber um das Bürgermeisteramt gesiegt. Sechs Jahre später war er der CSU beigetreten und somit deren Kandidat, allerdings mit voller Unterstützung der anderen Gruppierungen. Das Ergebnis mit über 90 Prozent sprach für sich.

Viele der angestrebten Ziele sind im Laufe der Zeit in der Gemeinde umgesetzt beziehungsweise in Angriff genommen worden. Das gehört das Gada-Gewerbegebiet, das mittlerweile zu 85 Prozent vermarktet ist. „Herzensangelegenheit“ ist für Landmann der weitere Ausbau des Radwegenetzes. In der West-Allianz möchte er den Bildungsbereich voranbringen. Das umfassende Thema „Kinderbetreuung“ soll zu Ende geführt werden. Das beinhaltet unter anderem die Fertigstellung der beiden im Bau befindlichen Kinderhäuser. Auf dem ehrgeizigen Plan stehen ferner eine Mensa für Schule, Hort und Kindertagesstätten sowie ein Jugendzentrum. „Das Mammutprojekt Fernwärme läuft besser als erwartet“, so Landmann, ist aber noch nicht abgeschlossen.

Die Senioren sollen demnächst mehr ins Blickfeld rücken durch das Zustandekommen eines Arbeitskreises im Februar. Eine Anlaufstelle wird es in dem zentral gelegenen Anwesen des Bruggerhauses geben, das demnächst abgerissen wird. Erst dann kann mit dem Neubau begonnen werden. An Arbeit wird es Simon Landmann auch zukünftig nicht fehlen.

Er hat nach eigener Aussage die Fraktionen im Gemeinderat noch nicht offiziell um Unterstützung bei seiner erneuten Kandidatur gebeten, sondern bisher nur Einzelgespräche geführt. Ein Gegenkandidat ist nicht in Sicht und hätte kaum eine Chance gegen Landmann, der nach gut zehn Jahren eine äußerst erfolgreiche Bilanz vorzeigen kann. Bergkirchens stellvertretende Bürgermeisterin, Edith Daschner (Freie Wählergruppe Bergkirchen), die aufs engste mit Landmann zusammenarbeitet, ist erleichtert, dass Landmann weitermachen will. „Ich denke, dass alle heilfroh sind“, sagt sie. Sie verweist auf die arbeitsreiche, erfolgreiche und gute Zusammenarbeit, getragen von Loyalität. Dritter Bürgermeister Horst Winter (Lauterbach), der die Wählergemeinschaft Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen vertritt, bestätigt: „Gut, dass er weitermacht“, denn „es gibt keinen Besseren.“

ink

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