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Ganz vorne: der Haussperling. Foto: kn

Spatz bleibt der Vogel Nummer eins im Landkreis

Dachau - Der Hausspatz, auch Haussperling oder meist nur Spatz genannt, bleibt mit 2548 Beobachtungen unangefochten an der Spitze der Dachauer Vogelwelt. Auch bayernweit liegt der kleiner Kerl ganz vorne.

An der Zählung mit dem Titel „Stunde der Wintervögel“ des Landesbunds für Vogelschutz (LBV)haben sich im Landkreis heuer mehr als 400 Personen beteiligt. „Im bayernweiten Vergleich ist das der sechste Platz unter den Landkreisen, so Hartmut Lichti vom LBV Dachau. Die Vogelfreunde zählten am 6. Januar eine Stunde lang die Vögel im Garten, mit oder ohne Futterhäuschen, oder auch bei einem Spaziergang im Grünen.

Den zweiten Platz konnte sich in diesem Jahr der Feldsperling mit 1898 Exemplaren erobern, der damit die Kohlmeise (1424) auf Platz drei verwies. Die weiteren Plätze belegten Amsel, Grünfink, Buchfink und Blaumeise wie im Vorjahr.

Auf dem achten Platz folgt in diesem Jahr als Besonderheit der Erlenzeisig. „Von diesem Vogel gab es eine kleine Invasion“, so Lichti. Die Zeisigschwärme kommen entweder aus dem Gebirge oder aus nördlichen oder östlichen Regionen. In manchen Jahren finden sie dort zu wenig Nahrung und wandern dann in großen Schwärmen umher, ähnlich wie beim Seidenschwanz, der dieses Jahr aber in seiner nordischen Heimat blieb.

Als seltene Entdeckung war ein Wanderfalke zu sehen. Und auch drei Hausrotschwänze, die als Zugvögel eigentlich in den Süden ziehen sollten, zeigten sich. Insgesamt wurden 47 verschiedene Vogelarten erfasst. (mm)

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