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Ehrung für Zivilcourage (v.l.): Innenminister Joachim Hermann, ein weiterer Geehrter, Ahmad Khalid Omer, Guido Hollmann und Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer

Staatspreis für Zivilcourage geht an einen Dachauer

Ein Dachauer beweist viel Mut

Der Dachauer Guido Hollmann wurde am Montag vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann mit der „Courage-Medaille“ geehrt. Insgesamt 37 Bürgern wurde die Medaille für Verdienste um die Innere Sicherheit verliehen.

Im Juli 2015 hatte ein Zugbegleiter auf der Bahnfahrt von München nach Dachau einen jugendlichen Schwarzfahrer erwischt. Der Jugendliche wurde daraufhin sehr aggressiv und schließlich eskalierte der Streit am Dachauer Bahnhof. Der 15-Jährige schlug den Zugbegleiter mehrmals mit der Faust, nahm ihn in einen Würgegriff und drohte, ihn „fertigzumachen“ und „umzulegen“.

Ein mitreisender Fahrgast, der Dachauer Guido Hollmann, kam dem Zugbegleiter zu Hilfe. Im weiteren Verlauf beleidigte der Jugendliche nun auch den 41-jährigen und schlug auf ihn ein. Ein anderer Mitreisender konnte den 15-Jährigen zwischenzeitlich zu Boden drücken und ihn fixieren. Der Jugendliche konnte sich aber wieder befreien und anschließend flüchten. Wenig später wurde er von der Polizei festgenommen. Siehe da: Er war den Beamten trotz seines jugendlichen Alters bereits als Gewalttäter bekannt.

Joachim Herrmann überreichte Hollmann die Medaille mit den Worten: „Diese vorbildliche Zivilcourage verdient besonderen Dank und höchste Anerkennung."

(sj)

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