Sabine Geißler verweist auf andere Stadtwerke: Die haben kein Problem damit.“

Stadtwerke sollen Beteiligungen offenlegen

Dachau - Das Bündnis für Dachau hat die Veröffentlichung aller Beteiligungen der Stadtwerke beantragt. Der Antrag ist eine Folge der umstrittenen Beteiligung am Kohlekraftwerk Lünen.

„Geheimniskrämerei und Nichtöffentlichkeit sind fehl am Platz und führen nur zu Misstrauen, Gerüchten und Fehlinformationen", sagt Stadträtin Sabine Geißler. Laut Bayerischer Gemeindeordnung müssen Stadtwerke ihre Beteiligungen nur offenlegen, wenn ihnen mehr als fünf Prozent eines Unternehmens gehören. Das genügt dem Bündnis für Dachau aber nicht. Sabine Geißler: „Auch bei niedrigeren Sätzen haben die Bürger ein Recht auf Information.“ Transparenz und Offenheit seien die obersten Grundsätze im Verhältnis der Stadt zu ihren Bürgern.

Auch das Argument der Stadtwerke, mit einer Veröffentlichung der Beteiligungen Wettbewerbsnachteile zu erleiden, lässt das Bündnis nicht gelten. Es verweist auf die Stadtwerke der Städte Rosenheim und Schwäbisch Hall. Sabine Geißler: „Im Gegensatz zu Dachau haben die überhaupt kein Problem damit, Beteiligungen klar und öffentlich zu benennen.“ (mm)

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