Die Helfer der BRK-Ortsgruppe Indersdorf bei der Feierstunde mit Bürgermeister Franz Obesser, Leiter Rettungsdienst Dennis Behrendt, BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka, stellvertretender Bereitschaftsleiter Markus Weigl, Bereitschaftsleiter Marcel Buchhorn. Rechts außen Kreisbereitschaftsleiter Reinhard Weber und der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath (v.l.). foto: brk

Stolz auf zwei neue Einsatzfahrzeuge

Indersdorf - Jetzt ist die Truppe wieder voll einsatzbereit: Das BRK Indersdorf hat zwei neue Fahrzeuge bekommen.

Mit einem neuen Rettungstransportwagen (RTW) und einem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) ist die BRK-Ortsgruppe Markt Indersdorf technisch auf dem neuesten Stand. „Wir sind wieder voll einsatzbereit“, freute sich er stellvertretende Bereitschaftsleiter Markus Weigl.

Im Gasthaus Doll in Ried wurden die beiden neuen, zur Feier des Tages mit Blumen geschmückten Fahrzeuge in einem Festakt vorgestellt und von Diakon Albert Wenning geweiht. Anwesend waren neben den haupt- und ehrenamtlichen BRK-Helfern auch Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr sowie Mitglieder des Roten Kreuzes in Ungarn.

Seit vielen Jahren pflegt das BRK Dachau eine intensive Kooperation mit dem ungarischen Roten Kreuz. „Wir sind froh, dass es mit den neuen Wagen so schnell geklappt hat“, freute sich Markus Weigl in seiner Begrüßungsrede. Die Indersdorfer Einsatzfahrzeuge ersetzen zwei in die Jahre gekommene Vorgängerfahrzeuge und waren beim Brand in einer Lagerhalle auf dem Dachauer MD-Gelände und beim Amoklauf im OEZ kürzlich auch schon im Einsatz.

Der Mannschaftstransportwagen, ein VW T 6, ist eine Neuanschaffung. Er dient dazu, die Helfer zum Einsatzort zu bringen. Darüber hinaus steht er für Fahrten des Jugendrotkreuzes zur Verfügung. Der Rettungswagen wurde vom öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst aus Odelzhausen übernommen und mit moderner Ausstattung aufgerüstet.

Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath gratulierte der Ortsgruppe Indersdorf und betonte: „Fahrzeuge allein können nicht helfen. Das funktioniert nur, wenn Menschen rund um die Uhr da sind, um anderen zu helfen. Wie wichtig das ist, konnten wir erst vor kurzem beim Amoklauf in München sehen. Da wurde eine großartige Hilfsleistung auf die Beine gestellt.“

Die Ortsgruppe Indersdorf ist nach Dachau die zweite Schnelleinsatzgruppe für Behandlung und Transport bei Großschadenslagen im Dachauer Landkreis. Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser betonte: „Es ist für uns im Herzen des Landkreises sehr schön, dass die BRK-Ortsgruppe hier so verwurzelt ist. Allen Mitgliedern gilt unser Dank, denn ihre Zeit ist ein kostbares Gut, das sie für ihre Einsätze und die Ausbildung opfern.“ Die Indersdorfer BRK-Helferin Alannah Buchhorn lachte: „Ein neues Auto ist immer ein Motivationsschub.“

(dn)

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