Kann die Komiteehalle eine Solaranlage tragen? Damit befassen sich jetzt die Statiker. fz

Auf der Suche nach Einnahmequellen

Indersdorf - Faschingskomitee will auf der eigenen Halle auf dem Bauhofgelände eine Photovoltaikanlage errichten.

Über Sonderrücklagen von Faschingsveranstaltungen, aber auch mit Hilfe von Krediten will das Indersdorfer Faschingskomitee eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Komiteehalle am Bauhofgelände errichten. Einen entsprechenden Vorstoß hat jetzt der Gemeinderat einstimmig befürwortet.

Ob es mit dem Bau der Anlage allerdings etwas wird, das steht noch in den Sternen. Abhängig ist das einerseits davon, ob das Gebäude überhaupt eine Solaranlage schultern kann: „Nur wenn es baulich geht, dann machen wir das auch“, erklärte Gemeinderat Hermann Eschenbecher (CSU) stellvertretend für das Faschingskomitee. Die Statik des Gebäudes soll nun von einem Fachmann untersucht werden, außerdem will man herausfinden, ob sich eine Anlage überhaupt rechnen würde.

Auf die Nachfrage aus dem Gemeinderat, warum das nicht zuerst gemacht worden sei, erwiderte Komiteepräsident Eschenbecher, man habe erst das grundsätzliche Votum des Gremiums einholen wollen, bevor Geld für Fachleute ausgegeben werde.

Langfristig hofft das Indersdorfer Faschingskomitee, mit der Solaranlage einen Überschuss zu erzielen, der dann für soziale Zwecke zur Verfügung stehen würde. Das Komitee bestreitet ja unter anderem mit seinen Einnahmen aus dem Gaudiwurm seit Jahrzehnten den Seniorennachmittag auf dem Indersdorfer Volksfest.

Seit einigen Jahren werden alle Einnahmen und Ausgaben im gemeindlichen Haushalt unter dem Punkt „Faschingsveranstaltungen“ verbucht. (tor)

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