In der Fremde wollen die ASV-Handballerinnen auf den Erfolgsweg zurückkehren. Foto: hab

Trainingsleistungen im Spiel umsetzen

Dachau - Eine Woche nach der deutlichen 15:29-Heimschlappe gegen den Spitzenreiter HC Erlangen müssen die Bayernliga-Handballerinnen des ASV Dachau wieder auf Reisen gehen.

Am Samstag (17 Uhr) geben die Stadtwälderinnen ihre Visitenkarten beim TSV Winkelhaid ab. Bei einem Gegner, den das ASV-Team in eigener Halle zwar knapp mit 20:19 besiegen konnte, bei dem man aber in den vergangenen Jahren noch nicht punkten konnte. Jedenfalls kann sich ASV-Trainerin Marion Peccolo nicht an ein Erfolgserlebnis beim aktuellen Tabellensechsten erinnern. Das Team von Trainer Thomas Hankel, mit dem sich der ASV in den vergangenen Spielzeiten stets heiße Duelle im Vorderfeld der Bayernliga geliefert hatte, hat zwar einen ähnlich schwachen Saisonstart hingelegt wie der ASV, es bekam aber deutlich früher die Kurve. Mit ausgeglichenem (13:13) Punktekonto hat sich der TSV Winkelhaid inzwischen der gröbsten Sorgen entledigt, er kann aber nicht mehr ernsthaft ins Geschehen an der Tabellenspitze eingreifen, weil sich das Führungsquartett Erlangen, Bayreuth, Haunstetten und Bergtheim bereits deutlich abgesetzt hat.

Marion Peccolo sieht dem schweren Auswärtsmatch in Winkelhaid mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie weiß nicht genau, ob und wie ihr Team das Desaster, das es gegen den Tabellenführer HC Erlangen erleben musste, weggesteckt hat.

„Wenn ich die Trainingsleistungen meiner Spielerinnen mit den Auftritten in den Punktspielen vergleiche, dann ist der Leistungsunterschied nicht nachvollziehbar“, sagt die Dachauer Trainerin. Sie hofft seit Wochen, dass ihr Team die Trainingsleistungen endlich einmal auch in den Spielen umsetzen kann. „In Winkelhaid müssen wir kämpferisch besser dagegen halten, als uns dies gegen Erlangen gelungen ist“, nimmt Marion Peccolo ihr Team in die Pflicht.

Denn der zwischenzeitlich wieder auf den Erfolgsweg zurückgekehrte TSV Winkelhaid hat dem ASV Dachau nicht nur die Heimstärke (erst zwei Niederlagen in eigener Halle) voraus. Er kann den Stadtwälderinnen nach dem klaren 26:17-Auswärtssieg, den er in Günzburg eingefahren hat, auch sehr selbstbewusst entgegen treten. Keine Frage, Marion Peccolo hat Respekt vor dem Tabellensechsten. „Denn der ist durchaus in der Lage, eine Mannschaft zu überrollen, wenn es bei ihm mal so richtig läuft“, gibt sich Peccolo keinen Illusionen hin. Die Dachauer Trainerin hofft aber von Spiel zu Spiel, dass ihr Team endlich die Durststrecke überwinden und zumindest einen Teil der noch ausstehenden neun Begegnungen erfolgreich gestalten kann. (sche)

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