Richard Reisböck bleibt optimistisch. Er setzt auf die Kauf-Alternative.

TSV-Aussiedlung droht zu platzen

Dachau - Die seit Jahren geplante Aussiedlung des TSV Dachau droht zu platzen. Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern sind jedenfalls gescheitert. Eine Alternative bleibt: Kauf

Weil die Verhandlungen der Stadt um die Aufstellung eines Bebauungsplanes und einen städtebaulichen Vertrag ohne Ergebnis blieben, beschloss der Bauausschuss des Stadtrats am Dienstagabend, das Verfahren nicht mehr fortzuführen. Wie OB Peter Bürgel mitteilt, hätten die Grundstückseigentümer "kein weiteres Interesse" an einem Bebauungsplan.

TSV-Vereinschef Richard Reisböck bleibt dennoch optimistisch. Der Umzug sei „nicht gestorben, aber er verzögert sich noch einmal“, sagte er am Abend. Reisböck setzt dabei auf eine Alternative, die auch Bürgel nennt: den Ankauf der Flächen durch die Stadt. Dazu seien die Grundstückseigentümer grundsätzlich bereit, so Bürgel. Der Erfolg hänge natürlich davon ab, ob man sich über den Kaufpreis einig werde. Gegenstand der Verhandlungen dürfte auch sein, ob die Grundeigner Flächen an der Schleißheimer Straße bebauen dürfen.

Seit Jahren will der TSV sein Gelände an der Jahnstraße verlassen. Der Plan fürs neue Sportareal liegt in der Schublade. (mm)

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