Klaus Schleer und seine Kollegen fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr sicher. Foto: cse

Überfall auf Busfahrer: Keine Spur von den Tätern

Dachau - Die Polizei sucht weiter nach den drei jungen Leuten, die am Mittwoch einen Dachauer Busfahrer mit einem Messer bedroht und 1000 Euro erbeutet hatten.

Einen solch brutalen Übergriff auf einen Busfahrer hat es in der Stadt noch nicht gegeben. Zwischenfälle schon. Klaus Schleer wäre Ende November fast Opfer geworden. An der Haltestelle Moosstraße stand er am späten Abend neben seinem Bus. Plötzlich tauchte hinter ihm ein junger Mann auf, in den Händen ein zugespitzter Holzpfosten. Der Unbekannte wollte Geld. Doch Schleer wusste sich zu wehren, der Täter flüchtete.

Nach dem Überfall auf seinen Kollegen hofft Schleer nun, dass etwas getan wird für die Sicherheit der Busfahrer. Reizgas auszugeben wäre eine Möglichkeit, sagt der 59-Jährige, oder ein Notrufknopf am Lenkrad. Am besten aber wäre eine abgeschlossene Kabine, in der der Fahrer geschützt sitzt. Außerdem hoffen Schleer und seine Kollegen, dass die Fahrgäste die Augen offen halten. Schleer: „Wir müssen die Leute sensibilisieren.“ (mm)

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