Sind froh über den gelungenen Umbau: (sitzend von links) Angelika Goldfuß, Michaela Reischl, Anneliese Wallner sowie (stehend avon links) Manfred Aumüller, Otto Felkel, Helmuth Greiner, Peter Felbermeier und Hans Schindlböck. foto: siglinde haaf

Wege und Urnenwand fertiggestellt

Haimhausen - Rechtzeitig zu Allerheiligen sind die Baumaßnahmen auf dem Friedhof Haimhausen beendet worden.

Die Hauptwege wurden mit Granitsteinen eingefasst und mit Klinkerpflaster, Beton und Granit befestigt. So kann der Winterdienst problemlos die Wege räumen. Der Besuch der Grabstätten ist jetzt etwa für Rollstuhlfahrer unbeschwerlicher, da die Räder nicht mehr im Kies einsinken. Drei neue Wasserstellen und zwei Granittröge erweitern die Infrastruktur des Friedhofs. Alle neu angelegten Wege erhielten eine Beleuchtung.

Auch die neue Urnenwand wurde fertiggestellt. In zwei gegenüber liegenden Wänden gibt es 68 neue Nischen in unterschiedlichen Größen. Je zwei gegenüber stehende Sitzbänke aus Beton an jeder Seite bilden mit den Urnenwänden ein Quadrat. Im Zentrum ist die Aufstellung einer Skulptur des Haimhausener Bildhauers Wolfgang Sand geplant.

Etwa 290 000 Euro hat die Gemeinde Haimhausen bis jetzt in die Baumaßnahmen investiert. Davon entfielen 165 000 Euro auf die Anlage der Wege und 125 000 Euro auf die Errichtung der Urnenwand. Damit liegen die Ausgaben etwa 2000 Euro höher als ursprünglich geplant. „Ein großer Vorteil der Urnenanlage ist die problemlose Erweiterung bei Bedarf“, erklärten die Architekten Hans Schindlböck und Manfred Aumüller. Bürgermeister Peter Felbermeier sieht darin einen großen Schritt für die kommenden 30 bis 40 Jahre, da die Bestattungstendenz eindeutig zur Einäscherung gehe. Er dankte überdies der Leiterin des Ordnungsamtes, Anneliese Wallner, für die unterstützende Begleitung der Baumaßnahme zum Abschluss ihrer 44-jährigen Amtszeit. (sh)

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