Woher genau das Wasser kommt erklärte Anton Michl aus Glonn (rechts) MdL Martin Güll (mit Krawatte) und Bürgermeister Hans Lachner (Dritter von links). Foto: kn

Wenn die Felder unter Wasser stehen

Glonn - Bei einem Ortstermin hat sich der Dachauer SPD-Landtagsabgeordnete Martin Güll die Regenwasserproblematik in Glonn angeschaut und in einer Diskussionsrunde nach Lösungen gesucht.

Um das Anliegen eines Bürgers aufzugreifen, der in Gülls Sprechstunde auf das Problem aufmerksam gemacht hatte, setzte sich der Abgeordnete mit seinem Landtagskollegen Bernhard Seidenath (CSU), mit Indersdorfs Bürgermeister Josef Kreitmeir, Hans Kohlbeck vom Amt für Ländliche Entwicklung und Hans Jörg Oehlschlegel vom Staatlichen Bauamt Freising in Verbindung und vereinbarte einen Ortstermin.

Die Problematik war schnell klar: Aus den an die Bebauung angrenzenden Feldern sammelt sich binnen Minuten eine Regenmenge, die die vorhandenen Entwässerungsgräben und -rohre nicht bewältigen können. Erst vor wenigen Wochen war dieses Problem wieder im Ort aufgetreten (wir haben berichtet).

In der anschließenden Gesprächsrunde im Indersdorfer Rathaus wurde nach Lösungen gesucht. Nach Meinung der beiden Vertreter aus dem Amt für Ländliche Entwicklung, Hans Kohlbeck und Andreas Hennemann, könne innerhalb der Feldbereiche nur auf freiwilliger Basis Erleichterung durch Ausheben von Vertiefungen für Wasserrückhaltung geschaffen werden. „Hier wird einiges in nächster Zeit geschehen“, erklärte Kohlbeck.

Fragezeichen blieben bei der Finanzierung. Die beiden Landtagsabgeordneten Güll und Seidenath wollen nach staatlichen Finanzierungmitteln suchen, um die zeitnahe Realisierung sicherzustellen. „Jetzt passiert wenigstens was“, zeigte sich ein betroffener Glonner Bürger sichtlich zufrieden. (dn)

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