West-Allianz: Sechs Bürgermeister unterschreiben die Verträge

Karlsfeld/Dachau - Nach einer Vorlaufzeit von fast zwei Jahren haben die Bürgermeister der Gemeinden Bergkirchen, Karlsfeld, Maisach, Odelzhausen, Pfaffenhofen an der Glonn und Sulzemoos die Verträge zur Gründung der West-Allianz unterschrieben.

Vorbild des Bündnisses ist die Nord-Allianz, zu der sich bereits vor einiger Zeit acht Kommunen nördlich von München zusammengeschlossen haben. Auch in der West-Allianz sollten eigentlich acht Gemeinden mitmachen. Olching und Gröbenzell traten jedoch noch in der Vorbereitungszeit aus dem Projekt aus (wir berichteten).

Die sechs verbleibenden Mitglieder der West-Allianz wollen unter anderem in den Bereichen Freizeit Kultur, Wirtschaft und Bildungswesen enger zusammenarbeiten. Ziel sei „die Positionierung eines Raumes A8“, sagte Stefan Kolb bei der Vertragsuntzerzeichner. Der Karlsfelder Bürgermeister ist Sprecher des Bündnisses. Beim Termin war er Gastgeber.

Jetzt sollen weitere Unternehmen motiviert werden, sich in den Gemeinden der Allianz anzusiedeln. Die Gemeinden erhoffen sich durch das Bündnis außerdem Vorteile bei der Vermarktung ihrer Standorte. Dazu sei es zunächst einmal nötig, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen, betonten die Bürgermeister. Die West-Allianz hat deshalb schon eine eigene Internetseite eingerichtet (www.westalianz-muenchen.de). Am Montag, 28. November, findet in Bergkirchen außerdem das „Erste Wirtschaftsforum West-Allianz München“ statt.

Für all das steht dem Bündnis ein Gründungsbudget von knapp 60 000 Euro zur Verfügung. „Dass es nicht zum Nulltarif geht, muss uns klar sein“, betonte Stefan Kolbe. Er und seine Bürgermeisterkollegen sind dennoch davon überzeugt, mit dem Zusammenschluss den richtigen Weg eingeschlagen zu haben Kolbe:. „Alle reden von interkommunaler Zusammenarbeit. Wir tun es. Es ist wichtig, dass man auch über den Tellerrand hinausschaut.“

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