Die Schachermuih-Musikanten aus dem Brucker Landkreis sorgten für Riesenstimmung. Foto: Sch

Wild und furchlos wie einst der Räuber Kneißl

Schwabhausen - Ihr Name ist zugleich Programm: Denn das wile Quartett hat ihn dem Raubschütz Mathias Kneißl entlehnt, dem die finstere Schachermühle bei Sulzemoos Heimat und Zuflucht war.

Die Schachermuih-Musikanten spielten im Gasthaus Zur Post respektlos, frech und altbairisch-gschert auf. Zu Wild- und Spanferkelbraten wurden die Gäste mit traditionellem Liedgut, wie man es von den Münchner Volkssängern kennt, bestens unterhalten. Die vier Multi-Instrumentalisten Franz Oberbauer (Ziach, Sackpfeife, Konzertina Kontrabass, Gitarre), Monika Oberbauer (Harfe, Sopranino, Okarina, Flöte), Robert Stümpferl (Tuba, Flügelhorn, Kontrabass, Gitarre, Bassokarina) und Heinz Hirschvogl (Klarinette, Akkordeon, Blockflöte, Okarina) stammen aus dem Brucker Nachbarlandkreis und lieén in Couplets und Instrumentalstücken die Zeit um die Jahrhundertwende aufleben, als in den Wirthäusern noch derbleckt und gerauft wurde. Schon beim Einzug nach der Pause gab es für das Ensemble stürmischen Applaus. (sch)

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