Störung am Bahnübergang: S1 verspätet

Störung am Bahnübergang: S1 verspätet
Ehrungen: Franz-Josef Karchhammer (l.) gratulierte Michael Lechner (M.) und Hans Kornprobst (r.). foto: ost

CSU will Bekanntheit steigern

Hilgertshausen/Tandern - Ein Jahr nach seinem Amtsantritt als CSU-Ortsvorsitzender in Hilgertshausen zog Franz-Josef Karchhammer auf der Jahresversammlung Bilanz. Sein Fazit: Der Ortsverband soll bekannter gemacht werden.

Karchhammer räumte bei der Versammlung im Hilgertshauser Sportheim ein, dass er sich als Nicht-Einheimischer erst mal über den Stand der Dinge im Ortsvorstand und im erweiterten Kreisvorstand vertraut machen musste. Nun komme er zu dem Schluss, dass es Ziel des nur 25 Köpfe zählenden Ortsvereins sein müsse, den Bekanntheitsgrad zu stärken. „Wir wollen direkter Ansprechpartner für unsere Bürger im Gemeindebereich sein, sowas muß zur Selbstverständlichkeit werden“, sagte Karchhammer. Dafür werden kommunikative Foren wie eine Webseite eingerichtet. Die CSU vor Ort müsse auch über die sozialen Medien erreichbar sein. Auch dem Schaukasten in der Ortsmitte misst Karchhammer allein der Terminübersicht wegen große Bedeutung zu.

Als positives Zeichen des Aufbruchs wertete es Karchhammer, dass mehr als die Hälfte der Mitglieder die Hauptversammlung besuchten. Als Neumitglied im Ortsverband wurde Richard Lehmann mit Beifall aufgenommen. Die Besucher gedachten hier zwei verstorbenen Mitgliedern: Gerhard Seidel war für die Partei vor Ort ebenso wie Jakob Schlatterer eine große Hilfe gewesen. Als Gründungsmitglied im Ortsverband galt Schlatterer zugleich als Antreiber im Ortsvorstand.

Wie von Schatzmeister Georg Kornprobst senior zu hören war, steht der Verein finanziell auf gesunden Füßen. Problemlos ging die Wahl der Delegierten für die Kreisvertreterversammlung über die Bühne: Hans Kornprobst, Michael Lechner und Franz-Josef Karchhammer.

Der CSU-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath ist in erster Linie für Ehrungen gekommen: Bürgermeister Hans Kornprobst erhielt für 25-jährige Mitgliedschaft und langjährige Mitarbeit als Beisitzer im Ortsvorstand das silberne Ehrenzeichen der CSU. Eine deutlich höhere Auszeichnung gab es für Michael Lechner aus Michelskirchen. Lechner hält den Christsozialen seit 56 Jahren die Treue, ist Gründungsmitglied im Ortsverband und führte diesen bis 2015 insgesamt 16 Jahre vorbildlich. Lechner arbeitete lange im Gemeinderat mit und hat sich auch als Schützenmeister von Ilmtaler Gumpersdorf für das Dorfleben verdient gemacht. Sowas schätzt man an der Parteispitze: Seidenath verlieh stellvertretend für Ministerpräsident Horst Seehofer Lechner die brozene Raute der CSU.

In der Diskussion stand natürlich die Asyl-und Flüchtlingsproblematik in Deutschland an erster Stelle. Seidenath bekräftigte hier die von Seehofer verteidigten Obergrenzen und warnte vor dem Erstarken der AfD.

(ost)

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