Nur ein Platz blieb frei, der von Gastrednerin Dr. Angelika Niebler während ihrer Ansprache. foto: Betz

"Wir brauchen kein Glühbirnen-Verbot"

Karlsfeld - Über 100 Gäste kamen zum traditionellen Fischessen der CSU Karlsfeld in die Bürgerhaus-Gaststätte. Thema: Europa

Ortsvorsitzender Stefan Handl bedauerte, dass „die EU-Distanz immer noch deutlich in den Köpfen verankert ist“ und verwies darauf, dass 70 Prozent der Gesetze auf EU-Recht basieren. Handl betonte, dass „es keine endlose Erweiterung dieser Wertgemeinschaft geben darf.“ Angesichts der Europa-Wahlen am 7. Juni forderte der Ortsvorsitzende: „In Brüssel muss auch künftig bayerisch gesprochen werden.“

„Wir haben einiges auf den Weg gebracht“, meinte Rathaus-Chef Stefan Kolbe. Und vieles sei noch zu bewältigen. Etwa die Erweiterung des TSV-Sportparks (an der sich die Gemeinde mit sieben Millionen Euro beteiligt), die künftige Energieversorgung der Gemeinde, die Renovierung der Hauptschule, das Betreute Wohnen, die Planung eines neuen Kinderhauses, die Ansiedlung eines Gymnasiums und die Gründung einer Städtepartnerschaft.

Tenor der Gastrednerin und Europa-Parlamentarierin Dr. Angelika Niebler: „Europa ist eine politische Notwendigkeit, an der wir nicht vorbeikommen.“ Ihre Forderung: „Europa muss aufhören, klein-klein zu regeln. Wir brauchen kein Glühbirnenverbot und keine europaweite Rauchregelung.“ Auch sprach sie sich gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei aus. Ans Mikro ging auch Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt. Ihre Meinung: „Europa ist das größte Friedenswerk.“ (ek)

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