Höß wirft vier Spieler raus

Pipinsried - Konrad Höß hat seine Drohung wahr gemacht und es rappeln lassen im Karton: Er suspendierte mit Ferhat Serefliogullari, Sebastijan Cacic, Ramazan Yilmaz und Ercan Eraydin gleich vier Kicker aus dem Kader des FC Pipinsried. Drei wegen mangelnder Leistung, Serefliogullari, weil er gegen Mitspieler Alex Schiller handgreiflich geworden war.

Ohne das Einverständnis von Denis Dinulovic einzuholen, hat Höß am Sonntag und gestern nacheinander Ferhat Serefliogullari, Sebastijan Cacic, Ramazan Yilmaz und Ercan Eraydin den jeweiligen Spielerpass in die Hand gedrückt. Höß befand sich bereits in den vergangenen Tagen in einem Zustand wie der Ätna kurz vor dem Ausbruch. Jetzt hat sich glühende Lava über das Quartett ergossen. Und es könnten noch weitere Kicker in den Strom geraten. Höß: „Es könnte schon sein, dass wir den Kader weiter reduzieren.“

Auf die Frage, warum er Dinulovic nicht eingeweiht habe, antwortet der Präsident gelassen: „Jetzt muss er halt mit weniger Spielern auskommen.“ Das Verhältnis zwischen ihm und dem Spielertrainer sei bis Samstag gut gewesen, aber jetzt. . .?!

Beim munteren Mensch-ärgere-Höß-nicht-Spielchen wurde Serefliogullari „geschmissen“, weil er im Donnerstagstraining dem Sportskollegen Alex Schiller eine saftige Watschn verpasste. „So etwas kann ich nicht dulden“, sagt Höß, der sich in dieser Angelegenheit hinter Schiller stellt. Schiller, so Höß, habe Serefliogullari nur ein wenig provoziert.

Bei den übrigen drei Spielern, sie waren allesamt erst zur oder während der laufenden Saison gekommen, seien es sportliche Gründe gewesen, die Höß hätten handeln lassen. Keiner der drei war bislang über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus gekommen. Höß: „Von denen muss ich mir aber doch mehr erhoffen können.“

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