Wohnberatungsstelle ist auf Zuschüsse angewiesen

Karlsfeld/Dachau - Die Wohnberatungsstelle der Selbsthilfegruppe „Körperbehinderte Landkreis und Stadt Dachau“ ist dringend auf finanzielle Hilfen angewiesen.

Im vergangenen Jahr habe man einen „Fehlbetrag“ in Höhe von 4330 Euro registrieren müssen, berichtete Franz Rumpf vor dem Gemeinderat Karlsfeld. Man hoffe deshalb auf Zuschüsse aus den Gemeinden. Bisher werde die Wohnberatungsstelle zwar von Stadt und Landkreis unterstützt, nicht aber von den einzelnen Gemeinden, so der Karlsfelder Rentner, der ehrenamtlich für die Wohnberatungsstelle der Selbsthilfegruppe arbeitet. Franz Rumpf ist von seiner Arbeit überzeugt: „Wir helfen den Kommunen, dem Bezirk und dem Land, Geld zu sparen.“

Die Selbsthilfegruppe „Körperbehinderte“ in Stadt und Landkreis Dachau wurde 1991 gegründet und hat mittlerweile 154 Mitglieder. 2004 ist die Wohnberatungsstelle entstanden. Ziel laut Franz Rumpf: „Die Leute sollen so lange wie möglich zu Hause bleiben können, auch wenn sie pflegebedürftig sind.“

Die Wohnberatungsstelle hilft dabei, Wohnungen behindertengerecht umzugestalten, also beim Umbau von Küchen, Bäder, Eingangs-, Wohn- und Schlafbereichen. Die Erstberatung – 2008 hat Franz Rumpf 35 Erstbesuche durchgeführt – ist stets kostenlos. Damit das so bleiben kann, ist Franz Rumpf auf Zuschüsse angewiesen. (ek)

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