Nicht nur Positives konnte Bürgermeister Heinz Eichinger auf der Bürgerversammlung berichten. Foto: ch

Zahl der Bedürftigen in der Gemeinde steigt

Pasenbach - Eine Photovoltaikanlage auf der Vereinshalle und der zunehmende Vandalismus sind auf der Bürgerversammlung in Pasenbach diskutiert worden. Zudem nimmt die Zahl der Bedürftigen zu.

Die rund 100 Pasenbacher sind mit der Gemeindepolitik zufrieden. Bei der letzten Runde der insgesamt drei Bürgerversammlungen wurde vor allem der Einbau einer Photovoltaikanlage angeregt.

Von zentralem Interesse ist für die Pasenbacher der Bau einer Vereinshalle. In der derzeitigen Änderung des Flächennutzungsplans wurde das Gelände bei den Stockbahnen bereits berücksichtigt, wie Eichinger berichtete. Die Planungen des Arbeitskreises, zu dem auch Gemeinderat Erwin Huber zählt, laufen bereits auf Hochtouren. Laut Bürgermeister Heinz Eichinger waren heuer schon Mittel für den Bau im Haushalt. Die Umsetzung soll im kommenden Jahr über die Bühne gehen. Das Gebäude soll vor allem als Lager für die vielen Wagen, Modellbauten und Utensilien für den Leonhardiritt genutzt werden.

In der Diskussion regte Wiebke Heider an, dass auf dem Dach der Vereinshalle eine Photovoltaikanlage eingebaut und mit der Vergütung durch die Stromeinspeisung die Kosten für den Bau der Halle gedeckt werden könnten. Auch Energielotse Wolf-Dieter Feist plädierte für eine Bürgersolaranlage auf der Vereinshalle.

Eichinger erinnerte bei der Bürgerversammlung an den gemeindlichen Sozialfonds für Bedürftige in Vierkirchen. „Noch nie sind so viele Leute wie heuer zum Beispiel wegen einer offenen Stromrechnung auf uns zugekommen“, sagte er. Mit dem Geld werde unter anderem auch eine Wohnung für einen jungen, obdachlosen Mann finanziert, der arbeitswillig und einsichtig sei. „Wenn wir uns das als Bürger in einer so kleinen Gemeinde nicht leisten, dann landen die jungen Leute unter der Brücke“, betonte Eichinger.

Ein Dauerbrenner in den Bürgerversammlungen ist der zunehmende Vandalismus wie die Schmierereien am Bahnhof. „Es ist ein Schandfleck, aber ich habe keine Lösung“, meinte Eichinger, der verstärkt Zivilstreifen angefordert hat. Vor kurzem sei in den Kindergarten und ins Sportheim eingebrochen und ein „katastrophaler Schaden“ angerichtet worden. (ch)

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