Maria Unsin ist im Alter von 77 Jahren verstorben. kn

Ein Leben voller Fürsorge

Eisenhofen - Die Schmiedin aus Eisenhofen Maria Unsin wurde im Kreise von 300 Trauergästen beerdigt.

Maria Unsin, die „Schmiedin“ aus Eisenhofen, wurde unter großer Anteilnahme der Eisenhofener zu Grabe getragen. Mehr als 300 Trauergäste nahmen von der Seniorchefin der gleichnamigen Firma Unsin Heizungsbau AG Abschied und erwiesen der Verstorbenen die letzte Ehre. Sie war vergangene Woche nach schwerer Krankheit mit 77 Jahren verstorben.

Pfarrer Eugen Maute zelebrierte in der Kirche St. Alban in Eisenhofen den Trauer-Gottesdienst. In seiner Ansprache würdigte er Leben und Wirken der Verstorbenen, das vor allem geprägt war durch ihr Glaubenszeugnis und in der Fürsorge für andere. Glaube und Kirche seien ihr wichtig gewesen, betonte Pfarrer Maute. Ein großes Anliegen war ihr über Jahrzehnte hinweg die Mitgestaltung des Patroziniumsfestes St. Alban in Eisenhofen gewesen, bei dem sie einen der vier Altäre errichtet hatte.

Im Namen der Gemeinde Erdweg und vor allem für die Dorfgemeinschaft Eisenhofen nahm Bürgermeister Michael Reindl Abschied „von einer großen Persönlichkeit, einer überaus geschätzten Mitbürgerin und einem sehr liebenswerten Menschen“. Ein erfülltes Leben ging zu Ende, so Reindl, das geprägt war von der Fürsorge für andere. Sie war der Mittelpunkt in ihrer Familie und durch ihr Handeln und ihre Arbeit Vorbild und Beispiel für viele ihrer Mitmenschen. Reindl sprach den Hinterbliebenen, vor allem ihrem Mann Konrad, den fünf Kindern und deren Familien seine Anteilnahme aus.

Die Erinnerung am Leben und Wirken von Maria Unsin werden über ihren Tod hinaus lebendig bleiben, sagte Reindl. Sie war fest eingebunden in das Dorf und die Vereine. 1967 war sie Fahnenmutter bei der Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Eisenhofen gewesen. Sie erwies der Verstorbenen mit ihrer Fahnenabordnung die letzte Ehre.

Reindl betonte auch ihr außerordentliches Engagement bei der Ausbildung der Musiker heutigen Blaskapelle Eisenhofen, damals bei der Knabenkapelle Dachau, durch unzählige Fahrdienste nach Dachau. Die Blaskapelle Eisenhofen begleitete die Verstorbene auf ihrem letzten Weg zum Grab auf dem Friedhof in Eisenhofen. Als letzten musikalischen Gruß spielte die Blaskapelle am offenen Grab ihrer Förderin das Musikstück „Amazing Grace“.

(dn)

Auch interessant

Kommentare