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Eine Auszeichnung bekam Lisa Burgmann von Dr. Andreas Hatzung.

Lisa Burgmann ausgezeichnet

Lisa Burgmann und Französisch: Eine große Liebe

Indersdorf - Lisa Burgmann ist verliebt: In die französische Sprache. Deswegen hat die Realschülerin jetzt eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. 

„Je ne regrette rien“ - „Ich bereue nichts“: Das berühmte Chanson von Edith Piaf passt perfekt zu Lisa Burgmann. Die Schülerin der Realschule Indersdorf bereut es nicht, Französisch als zweite Fremdsprache gewählt zu haben.

Im Gegenteil: Die Zehntklässlerin wurde für exzellente Leistungen im Fach Französisch, ihr großes Interesse und Engagement beim Austausch mit der Pariser Partnerschule, ihr überaus kreativ und liebevoll gestaltetes Reisetagebuch und ihre hervorragende Projektpräsentation über die Kathedrale Notre Dame de Paris ausgezeichnet.

In der Sprachprüfung DELF A2 erreichte sie im Bezirk Oberbayern West mit 99/100 Punkten das beste Ergebnis.

Bereits im vergangenen Schuljahr bekam Lisa Burgmann für diese herausragenden Verdienste den Saint- Vincent-de-Paul-Preis von Schulleiter Anton Wagatha verliehen. Als schulinterne Preisträgerin nahm sie dann am Auswahlverfahren des Französischpreises des Katholischen Schulwerks (KSW) teil. Auch diese Jury unter dem Vorsitz von Herbert Jank war von Lisas besonderen Qualitäten in Französisch überzeugt und wählte sie als Preisträgerin aus.

Jetzt wurde sie zusammen mit ihren Eltern, ihrer Patentante, Konrektorin Gerhild Stauber und Französischlehrerin Eva Opela gemeinsam mit fünf weiteren Schülern im Maria Ward Gymnasium Nürnberg empfangen. Zu der Feier kamen auch der französische Generalkonsul Jean-Claude Brunet und Claude Trudelle, der Delegierte für die Beziehungen mit Quebec.

Beide betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Französischen in der Welt. Sie erklärten, wie wichtig und intensiv die deutsch-französischen Beziehungen seien und wie erfolgreich die wirtschaftliche Zusammenarbeit sei. Dabei wiesen sie auf mögliche Unterstützung bei Studium und Ausbildung hin. Auch die tiefe Anteilnahme aus Deutschland nach den Terroranschlägen im Januar und November vergangenen Jahres in Paris würde die Freundschaft der beiden Länder verdeutlichen, erklärten die Festredner.

Anschließend überreichten Herbert Jank und Dr. Andreas Hatzung, Direktor des KSW in Bayern, den Preisträgern Urkunden und je einen Geldbetrag von 150 Euro.

Zum Schluss durften die Schüler selbst sprechen. Lisa Burgmann erklärte souverän und in tadellosem Französisch, dass sie diese Sprache liebe und dass ihr das Kennenlernen der französischen Nachbarn und ihrer Kultur sehr viel bedeute. Sie habe dabei gute Erfahrungen gemacht, sagte sie. Sie dankte allen Verantwortlichen für die Auszeichnung und versicherte, dass sie nun noch motivierter sei, sich dem Französischen intensiv zu widmen.

Die Feierstunde wurde von Schülern und Lehrern des Maria Ward Gymnasiums musikalisch umrahmt. Hans-Dieter Franke, Schulreferent der Erzdiözese Bamberg, beschloss den Festakt sehr passend: mit einem sehr persönlichen Arrangement des berühmten Chansons „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf. Schwester Regina und ihr Küchenteam hatten ein Dinner angerichtet, zu dem alle eingeladen waren.

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