Mit Elan blickt der Vorstand des FCB-Fanclubs nach vorn: Klaus-Peter Zeyer, Jörg Schnitzke, Marco Mauer, Martin Schaffer, Carola Schnitzke, Jürgen Scholz und Konrad Glas (v.l.). Foto: kn

Löwen sind für sie nur Tiere im Zoo

Altomünster - Er ist glühender Fan des FC Bayern und will diese Leidenschaft mit anderen teilen. Deswegen hat Martin Schaffer in Altomünster jetzt einen FCB-Fanclub gegründet.

Seit 20 Jahren ist Martin Schaffer Mitglied beim FC Bayern und ebenso lange auch Dauerkarten-Inhaber für die Südkurve. Das Kicken liegt dem früheren Volleyballer beim TSV Inchenhofen zwar selbst nicht ganz so, aber passiv ist der 38-Jährige mit vollem Herzen bei der Sache. Er besucht, wann immer es geht, die Spiele des FCB und tauscht sich gerne über seinen Lieblingsclub mit anderen aus. Und da es bisher in Altomünster noch keinen Fanclub gab, „wurde es höchste Zeit, ein Zeichen zu setzen in unmittelbarer Nähe zum FC Bayern“, so Martin Schaffer.

Gesagt, getan: Im Sommer reichte Schaffer die Fanclub-Anmeldung beim FCB ein - mit bereits 56 Gleichgesinnten. Der Bedarf war offenbar groß, denn die Mitglieder des neuen „Alto-Bavaria“ kommen bis aus Aichach, Inchenhofen und Weiden in der Oberpfalz.

Die schriftliche Bestätigung, als einer von rund 2800 Fanclubs geführt zu werden, ließ nicht lange auf sich warten. Kurz vor Ende des Jahres konnte man daher auch die erste Mitglieder-Versammlung mit Wahl des Vorstands beim Maierbräu in Altomünster einberufen. Vorsitzender wurde natürlich Martin Schaffer, sein Stellvertreter Jörg Schnitzke, Schriftführerin Carola Schnitzke, Kassier Jürgen Scholz. Kassenprüfer wurden Klaus-Peter Zeyer und Konrad Glas. Internet-Beauftrager ist Marco Mauer. Er hat bereits mit dem Aufbau der Fanclub-Homepage begonnen, um alle Mitglieder über die Vereinsaktivitäten zu informieren. Parallel dazu wird ein Logo für Alto-Bavaria entworfen.

Weitere Ziele des neuen Fanclubs sind natürlich der gemeinsame Besuch von Spielen der Roten, gemeinsame Feste und die Erfolge des FCB gemeinsam zu feiern. „Wir sehen uns hier in gewisser Weise als Botschafter des FCB“, macht Schaffer die Bedeutung des neuen Vereins, der übrigens noch nicht gemeinnützig ist, deutlich. Die Eintragung ins Vereinsregister ist noch Zukunftsmusik. Dafür bedarf es noch ein paar weiterer Mitglieder.

Die dürften bald schon aus den eigenen Reihen nachwachsen. Mittlerweile nämlich sind auch Schaffers Kinder, drei und fünf Jahre alt, infiziert, wobei Martin Schaffer „erzieherisch“ eingewirkt hat. Der TSV 1860 München kommt im Hause Schaffer gar nicht vor: „Von den Löwen wissen sie nur, dass das Tiere im Zoo sind.“

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