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Das Dachauer Moos zog die Künstler an. Heute befinden sich Reste des Mooses in Dachau-Himmelreich.

Magazin Merian würdigt Stadt und Landkreis Dachau

Eine Reiseempfehlung

Dachau - Das Reisemagazin Merian würdigt Stadt und Landkreis Dachau mehrfach in der aktuellen Oberbayern-Ausgabe. Dachau wird als bedeutende Künstlerkolonie des späten 19. Jahrhunderts beschrieben, das Dachauer Moos zog die Künstler an.

Dachau – Das Reisemagazin Merian ist vielen Reiseinteressierten seit Jahrzehnten ein Begriff. Die Redaktion hat den Anspruch, „die Vielfalt und Einzigartigkeit eines Landes, einer Stadt oder einer Region“ zu zeigen. Im aktuellen „Merian Oberbayern“ sind Stadt und Landkreis Dachau mehrfach vertreten. 

So schwärmt die Redaktion, dass Oberbayern „für viele der Inbegriff bayerischer Lebensart“ sei. Dabei lohnen „die schönen historischen Städte wie Freising oder Dachau“ einen Besuch. Dachau wird als bedeutende Künstlerkolonie des späten 19. Jahrhunderts beschrieben, vor allem das Dachauer Moos „zog die Künstler an, eine urtümliche Landschaft mit Auen und Streuwiesen, den Kiefern- und Moorbirkenwäldern“. Heute seien nur noch Teile der Landschaft um Dachau und Karlsfeld zu sehen. Aber auf in der Dachauer Gemäldegalerie gezeigten Bildern lebe jene Zeit in prächtigen Farben weiter. 

Auch der andere Teil der Dachauer Geschichte bleibt nicht unerwähnt: Als „düsteres Erbe“ bezeichnet die Redaktion das Konzentrationslager und verweist auf die Dauerausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude. 

Eine besondere Aufmerksamkeit wird Karin Michalke zu teil. Die Filmemacherin, die in Tandern aufgewachsen ist, schreibt in einem dreiseitigen Beitrag über ihr Heimatdorf, das sie als „fast unsichtbaren Punkt irgendwo zwischen München und dem Lech“ bezeichnet. Obwohl Michalke weg wollte aus ihrem Dorf, weiß sie heute, dass es dort „schön ist (…). Wunderschön.“ Sie ging nach Amerika, in die weite Welt – und bekam Heimweh: „Ich wollte Hügel, Wald, Strommasten, das Dorf mit spitzem Kirchturm und goldenem Gockel obendrauf. Völlig wurscht, wie viel Punkrock ich höre und wie lang ich schon aus der katholischen Kirche ausgetreten bin.“ 

All das werden rund 700 00 Leser lesen. Und Dachau, Tandern und – nicht zu vergessen – der Biergarten Mariabrunn sind mitten drin im Heft.

Bernhard Hirsch

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