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Das Schützenkönigspaar, Brigitte und Stefan Schmid, marschierte als Erstes durchs Fahnenspalier

90-jähriges Bestehen 

850 Gäste aus 26 Vereinen feiern mit den Eglersriedern

Zusammen mit 850 Gästen aus 26 Vereinen hat der Schützenverein „Glück auf“ Eglersried auf dem Festgelände an der Pucher Sandgrube sein 90-jähriges Bestehen gefeiert. Für die Festgäste bot sich dort ein ganz besonderer Anblick.

Puch – Direkt an der Landkreisgrenze zwischen Dachau und Pfaffenhofen liegt die Pucher Sandgrube, und wenn man den Honoratioren Glauben schenkt, verläuft die Landkreisgrenze sogar quer durchs Festzelt. Die meisten Vereine kamen aus der Gemeinde Jetzendorf, denn zu Jetzendorf, wo seit 1983 geschossen wird, ist die Verbundenheit besonders groß.

Doch bei diesem Schützenjubiläum waren nicht nur zahlreiche Schützenvereine aus den Gemeinden Jetzendorf, Indersdorf und Hilgertshausen-Tandern vertreten, auch Trachtler, Gartler, Sportler, Feuerwehrler und sogar Theaterer und der Jetzendorfer Frauenbund gaben den Eglersriedern die Ehre.

Die vielen Fahnen und der blumengeschmückte Altar boten beim Festgottesdienst, der unter freiem Himmel stattfand, eine herrliche Kulisse. Als Zelebrant hatte man sich für Paul Hauser entschieden, der von 1995 bis 2002 Pfarrer in Jetzendorf gewesen war. Jetzt nahm er die 700 Kilometer von seiner Heimat in Nordrhein-Westfalen bis zur Pucher Sandgrube gerne auf sich, weil noch immer freundschaftliche Beziehungen zur Vorstandsfamilie Häuserer bestehen.

Ein schönes Bild für die Festgäste bot das Fahnenspalier beim Einzug der Festgäste ins Zelt, das Schützenkönig Stefan Schmid mit seiner Frau Brigitte noch vor dem Schirmherrn, Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser, durchschreiten durfte. Obesser wünschte den Schützen des Jubelvereins weiterhin ein sicheres Auge und eine ruhige Hand und hob die sensationell hohe Schießbeteiligung bei den Eglersriedern hervor. Das zeuge vom guten Zusammenhalt. Namens des Schützengaues Dachau gratulierte Gauvorstandsmitglied Rudi Dech mit dem Gaukrug zum Geburtstag.

Dann spielte die Blaskapelle Petershausen auf, und die beiden Humoristen, „Emma von der Ilmbruck“ (Gertraud Murner) und Markus Spennesberger nahmen die große Politik und das Vereinsleben auf die Schippe. Allerdings hatten ein paar „Erzschwarze“ im Zelt kein Verständnis dafür, dass der am Vortag in Puch aufgetretene Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Vortrag Spennesberges derbleckt wurde – doch das tat der Superstimmung aber keinen Abbruch.

Franz Obesser musste beim Einzug der Emma von der Ilmbruck den Schirmträger spielen und Sepp Wallner und Schorsch Endres sorgten in ihrer Security-Rolle für die Sicherheit der „Pennerin aus Hilgertshausen“. Sie stellte Schützen-Chef Schorsch Häuserer als Superman vor und ging auch auf den Partybus der Eglersrieder näher ein. Bei Emma bekam auch der Bauernstand sein Fett weg. Mit dem Trinkspruch „Ist der Bauer nicht auf dem Feld, sitzt er zuhause und zählt Geld“, brachte sie die Stimmung im Zelt auf den Siedepunkt.

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