Das an heißen Tagen sehr beliebte Freibad Ainhofen muss heuer wegen der Corona-Auflagen, die ein Verein nicht stemmen kann, geschlossen bleiben. 
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Das an heißen Tagen sehr beliebte Freibad Ainhofen muss heuer wegen der Corona-Auflagen, die ein Verein nicht stemmen kann, geschlossen bleiben. 

Wegen Corona

Endgültig: Das Freibad Ainhofen bleibt zu

Die Entscheidung ist gefallen: Das Freibad Ainhofen bleibt diesen Sommer geschlossen - wegen der Corona-Auflagen.

Ainhofen – Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen für das Freibad in Ainhofen gehofft, dass neuerliche Lockerungen in der Corona-Pandemie ihrem Wunsch nach Öffnung des bekannten Freibads im Norden des Landkreises entgegenkommen würden. Doch daraus wurde nichts. So hat der siebenköpfige Vorstand des VfB Ainhofen nun endgültig entschieden, dass dieses beliebte, auf Vereinsbasis betriebene Freibad heuer geschlossen bleiben muss.

„Die Auflagen für ein vereinsbetriebenes Freibad sind leider nicht erfüllbar“, heißt es in der Stellungnahme des Vorstands, der sich diese Entscheidung nicht einfach machte. In den vergangenen Wochen hat es drei Krisensitzungen gegeben, und man hatte bis zuletzt gehofft, doch noch die Freibadtore öffnen zu können.

Eine Öffnung sei aber unter den einzuhaltenden Auflagen weder personell noch wirtschaftlich machbar. „Kommunale Freibäder können die Kosten für den erhöhten Personalaufwand schlucken, wir als Verein würden aber auf diesen Kosten sitzen bleiben“, bedauert der Freibad-Träger. Trotz der laufenden Kosten wie Pachtzahlungen, Versicherungen und weitere finanzielle Verpflichtungen sei es für den VfB wirtschaftlicher, nicht aufzusperren. Nicht zuletzt die organisatorischen Gründe würden von einer Freibad-Öffnung abhalten. „Das tut uns weh, uns bleibt aber nichts anderes übrig“, heißt es in der Stellungnahme des Freibad-Trägers.  ost

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