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Das Dreigestirn der Stoalupfa: Werner Schilcher, Markus Götz und Benno Fuchs (von links).

Stoahebn in Ainhofen

Starke Leistung,meine Herren!

So stark wie der „bayerische Herkules“ Hans Steyrer waren die Teilnehmer des Ainhofer Stoahebns zwar nicht. Aber: Die Burschen zeigten am 85-Pfund-Stein durchweg starke Leistungen. Und zur Belohnung gab’s dann auch noch ein Starkbier.

Ainhofen – Das Stoahebn hat in Ainhofen Tradition und so stand dieser Kraftsport, den man sich vom legendären Steyrer Hans abgeschaut hat, auch beim Starkbierfest des Django-Clubs im Mittelpunkt des Geschehens.

An den als „bayerischen Herkules“ bezeichneten Münchner Metzger und Gastwirt kam in Ainhofen aber keiner ran. Kein Wunder: Im Jahr 1979 soll Steyer – nur mit der Kraft seines rechten Mittelfingers – einen 508 Pfund schweren Stein einige Sekunden lang gelupft haben!

Dennoch erwiesen sich die 22 Mannbilder des Django-Clubs nicht gerade als Schwächlinge. Eine schafften es sogar, einen 85-Pfund-Stein ebenfalls nur mit dem Mittelfinger zu lupfen – und zwar deutlich länger, als dies der Steyrer Hans mit dem 508-Pfund-Koloss geschaft hatte!

Bester Stoalupfa war auch heuer wieder der Brauer Markus Götz aus Fränking, dem erst nach 34,12 Sekunden die Kräfte seines rechten Mittelfingers verließen. Götz hätte nur einen Konkurrenten scheuen müssen, nämlich seinen Vater Toni, der aber in diesem Jahr nicht antrat, nachdem er viele Jahre zuvor beim Stoahebn immer als Sieger hervorgegangen war.

Nebenerwerbslandwirt Benno Fuchs aus Erlhausen wurde Zweiter, mit 30,27 Sekunden. Für eine faustdicke Überraschung sorgte auch der Finanzmakler und Gastgeber des Starkbierfestes, Werner Schilcher, der mit 27,51 Sekunden den dritten Platz einnahm. Mit Benjamin Geisenhofer landete ein junger Mann aus dem örtlichen Burschenverein mit 17,52 Sekunden auf dem vierten Platz. Der Wirtssohn aus Eglersried, Ferdinand Hecht, nahm mit 16,30 Sekunden Platz 5 ein.

Eine weitere Gaudi auf diesem Fest war das Wettnageln. Dabei konnte sich der junge Maurer Johannes Riedl aus Gundackersdorf durchsetzen. Bei zünftiger Blasmusik, bayerischer Brotzeit und dem süffigen Paulaner wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert. Josef Ostermair

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