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Auf einen 11-PS-Deutz aus dem Jahre 1949 durfte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Puch steigen und sagte: „Einen NOx-Wert hat damals noch keiner gemessen“.

Politischer Abend in Puch mit Alexander Dobrindt

Bekommt Indersdorf doch noch Fördergelder?

Bei den Oldtimer-Großvorführungen in Puch gehört traditionsgemäß auch ein politischer Abend dazu. Heuer trat im Festzelt in Sandgrube Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf.

Puch – Alle zwei Jahre findet in der Pucher Sandgrube eine große Oldtimer-Show statt. Heuer sprach beim politischen Abend Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) über Maut und Diesel-Problem.

Bevor er vor den 500 Zuhörern ans Rednerpult ging, machte Dobrindt zusammen mit seiner Bundestagskollegin Gerda Hasselfeldt, MdL Bernhard Seidenath, Bezirkstagspräsident Sepp Mederer, Landrat-Stellvertreter Helmut Zech und mehreren Bürgermeistern und CSU-Mandatsträgern einen Rundgang am Festgelände. Schützen-Chef Schorsch Häuserer stellte sowohl die hochmodernen Bulldogs und landwirtschaftlichen Maschinen als auch Oldtimer vor, die zwei Tage danach bei der Großvorführung der Eglersrieder Schützen zum Einsatz kamen.

Als Dobrindt einen 11-PS-Deutz aus dem Jahre 1949 besteigen durfte, sagte der Verkehrsminister „einen NOx-Wert hat damals noch keiner gemessen“.

Dobrindt befindet sich laut Jörg Westermair, Indersdorfs CSU-Vorsitzender, in Bayerns schnellster Internetgemeinde. Bürgermeister Franz Obesser war mit der Glasfaserversorgung in der Gemeinde Indersdorf so schnell, dass der Markt keinen Staatszuschuss erhalten hat. Doch der Gemeindechef würde sich auch nachträglich noch über eine Förderung freuen. Dobrindt nahm das zur Kenntnis und signalisierte, sich um eine nachträgliche Förderung zu bemühen.

Beifall gab’s für Dobrindts die Zusage, dass es an der Autobahn in Odelzhausen zu einer wichtigen, weiteren Anschlussstelle kommt. Dafür hat laut Dobrindt vor allem die nun aus dem Bundestag ausscheidende CSU-Frau Gerda Hasselfeldt gekämpft. Odelzhausens Bürgermeister Markus Trinkl freute sich über diese Zusage narrisch, weil es eine wichtige Maßnahme zur Verkehrsentlastung sein soll (siehe auch Lokalseite 1).

Einen breiten Raum in Dobrindts Rede nahm sowohl die innere Sicherheit als auch der Schutz der Grenzen ein. „Freiheit braucht Sicherheit“, so Dobrindt, nachdem er auf die fürchterlichen Krawalle in Hamburg eingegangen war. „Man muss auch weiterhin über eine Obergrenze bei der Zuwanderung reden dürfen.“ Integration habe genauso wie Wohnungspolitik, Arbeitsmarkt und Sozialsysteme Grenzen.

Der Abend, den die CSU-Ortsverbände Indersdorf, Jetzendorf und Hilgertshausen-Tandern veranstalteten, ging mit der Bayern-Hymne und dem Deutschland-Lied, gespielt von der Blaskapelle Petershausen, zu Ende.

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