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Verewigt für die Vereinschronik: Dieses Gruppenfoto entstand vor zehn Jahren zum 100. Jubiläum.

Schützenverein und Böllerschützen freuen sich auf Jubiläum

Arnzell: Doppelter Grund zum Feiern

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Der Schützenverein Wagenried-Arnzell feiert am Sonntag, 23. Juni, sein 110-jähriges Bestehen. Doch damit nicht genug: Gleichzeitig blickt die Böllerschützengruppe im Verein auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück.

Der Verein wurde im Jahr 1909 im Gasthaus Hörmann (später denn Niedermeier) in Wagenried gegründet. Ein Blick in die Vereinschronik zeigt, dass Kaspar Großmann damals nicht nur zu den Gründungsmitgliedern zählte, sondern auch der Herbergsvater war. Weitere Gründungsmitglieder waren Johann Weber, Josef Krimmer, Georg Krimmer, Xaver Kottmair, Andreas Spielberger und Simon Stempfl.

Die Schützenkette, die heute noch bei festlichen Anlässen vom jeweiligen Schützenkönig getragen wird, erwarb der Verein 1932. Dazu stifteten der Maierbräu aus Altomünster und der Goldschmied Weidinger je ein Goldstück. Ein dritter Goldtaler wurde auf Kosten des Vereins gekauft.

Lange Jahre gab es im Verein regen Betrieb, bis wegen der Unruhen der 30er Jahre das Schießen eingestellt und der Verein stillgelegt werden musste. Als das Ende des Ersten Weltkriegs kam, bewies Josef Glas senior seine Voraussicht: Sein Gedanke war, dass die wertvolle Schützenkette in einem Starenhaus besser aufgehoben sei: Bei Nacht und Nebel versteckte er das edle Stück dort, so dass diese Kette das Kriegsende und weitere schwere Jahre schadlos überstand.

Ein Bierfass stand schon immer in den Gründerjahren in der Mitte.

Im Jahre 1949 nahmen sich Männer wie Andreas Asam, Josef Glas, Josef Krimmer, Hans Krimmer und Martin Niedermeier (Herbergsvater) des stillgelegten Vereins an und begannen wieder mit dem Schießbetrieb. 1950 wurde der Wagenrieder Michael Schwarz als erster Nachkriegs-Schützenkönig ermittelt.

Der große Umbruch kam 1964 mit der Schließung des Vereinslokals in Wagenried. Weil zur damaligen Zeit schon mehrere Arnzeller Burschen dem Verein angehörten, lag nichts näher, als im Saal des Wackerl-Wirts in Arnzell einen Schießstand zu schaffen. 1969 wurde im Keller des Gasthauses schließlich ein Schießstand errichtet, den der Verein seither mehrmals sanierte und erweiterte. Eigenleistung wurde bei all den Arbeiten stets groß geschrieben.

1980 trug Schützenlust Wagenried-Arnzell erstmals das Indersdorfer Gemeindepokalschießen aus und belegte auf Anhieb den zweiten Platz. Unvergessen bleibt vielen im Verein die große Fahnenweihe zum 75-jährigen Vereinsbestehen 1984. Feiern mochten die Schützen aus Wagenried und Arnzell schon immer gerne, und so war es klar, dass sie vor zehn Jahren das 100-jährige Vereinsjubiläum im großen Rahmen bei einem Drei-Tages-Fest mit 30 Vereinen begingen. „Ganz so groß soll die 110-Jahr-Feier nicht werden, aber genau so zünftig“, wünscht sich Schützenmeister Michael Schwarz. Er hofft auf gutes Wetter, damit die Gäste im Freien Fassbier und die gute Küche vom Wackerl-Wirt genießen können. 

Programm zum Festtag

Die Jubelfeier beginnt am 23. Juni um 11 Uhr mit dem Mittagessen im Biergarten des Gasthauses Wackerl. Bei schlechter Witterung wird im Saal gefeiert. Ab 12.30 Uhr findet die Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Um 14 Uhr lädt Diakon Raimund Richter alle Festgäste zu einer Dankandacht in der Dorfkirche St.Vitus ein. Anschließend werden sich die Böllerschützen mit einem Salut in Szene setzen. Damit ist die Feier natürlich noch nicht zu Ende: Am Gasthaus Wackerl gibt es noch Kaffee und Kuchen. Musikalisch umrahmt wird die Jubelfeier, bei der auch die Patenvereine aus Westerholzhausen, Langenpettenbach und Ainhofen vertreten sein werden, von der Bläsergruppe „Grünspan“.

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