Mann mit Maske überreicht Frau mit Maske etwas.
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Statt Zeugnissen gab es von Schulleiter Tobias Draxler Urkunden für die Absolventen.

Die Fachoberschule Indersdorf verabschiedet ihre Absolventen auf besondere Art

Auf jeden Schüler einzeln eingegangen

Die Erzbischöflichen Fachoberschule Markt Indersdorf hat 39 Absolventen verabschiedet. Es war ein starker Jahrgang. Drei Schüler waren besonders gut.

Indersdorf – Im Klostergarten der Vinzenz von Paul-Schulen Indersdorf sind 39 Absolventen der Erzbischöflichen Fachoberschule verabschiedet worden. Die diesjährige Abschlussklasse ist erneut ein ganz besonderer Jahrgang und das liegt nicht nur daran, dass die Schülerzahl in diesem Jahr so hoch war wie noch nie zuvor – die Ergebnisse waren insgesamt besser als bisher.

In den letzten Jahren wurde zudem die Basis geschaffen, dass die Fachoberschule (FOS) nun staatlich anerkannt ist. Und so fanden in diesem Jahr sowohl die Organisation als auch die Abnahme der Prüfungen erstmalig und alleinverantwortlich in Markt Indersdorf statt.

Bei herrlichem Wetter und einem sehr festlichen Ambiente verabschiedete sich Schulleiter Tobias Draxler von seinen Schülern mit einer Urkunde, die den „Mut und die Neugier“, das „An-die-Grenzen-gehen“ und die „Zielstrebigkeit und das Durchhaltevermögen“ eines jeden dokumentieren. Es war der Vorschlag von seiner Schülerin Sophie Wolf, statt einem Zeugnis eine Urkunde zu übergeben, dem Draxler nach einer längeren Überlegung folgte. Bei der Übergabe würdigte er das Besondere und Wertvolle eines jeden Absolventen.

Der offizielle Zeugnistag der Abschlussjahrgänge der Berufs- und Fachoberschulen ist zwar erst der heutige Mittwoch. Deshalb gab es noch keine Zeugnisse. Mitten in der Woche, dazu bereits in der ersten Ferienwoche, war der offizielle Termin sehr ungünstig, und so hat man sich einvernehmlich entschieden, ein gemeinsames „Auf Wiedersehen“ mit einer Feier, terminlich leicht vorgezogen, im Klostergarten zu feiern.

Lehrer sorgen für Musik

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von Vertretern aus dem Lehrerkollegium der Erzbischöflichen Vinzenz von Paul-Schulen, die bereits am Vormittag die Festakte der Realschüler begleiteten. Ein ganz besonderer Genuss: Maria Sailer an Geige und Keyboard, Christina Groß am Keyboard und Sebastian Kriegl an der Gitarre. Eröffnet haben sie alle Veranstaltungen mit dem Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Später wurde die Feier mit dem getragenen Stück „Heast as net“ von Hubert von Goisern begleitet.

Schulleiter Draxler verabschiedet auch eine Kollegin

Für eine konstruktive und lebendige Zeit bedankte sich Draxler bei der scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden Tanja Fischer. Sehr traurig stimmte ihn der Abschied von seiner sehr geschätzten Kollegin Claudia Voggenberger, die zurück in ihre Heimat geht. Sie und ihre Kollegen haben mit ihrer wertvollen Arbeit dazu beigetragen, dass so viele Schüler in diesem Jahr erfolgreich ihren Abschluss bestanden haben.

Die Schulbesten: Markus Willibald, Carolina Clement und Luis Steinleitner. Hinten Schulleiter Tobias Draxler.

Allen voran der Jahrgangsbeste Markus Willibald mit einem Notendurchschnitt von 1,6, gefolgt von Carolina Clement mit 1,71 und Luis Steinleitner mit 1,82.

Für seine hervorragenden Leistungen in den Abschlussprüfungen wurde Markus Willibald von Roland Salvermoser im Namen der Sparkasse Dachau mit einem Bildungsstipendium und einem zur Auswahl stehenden hochwertigen Tablet oder Laptop belohnt.

Mit besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich am Ende Tobias Draxler von seinen Schülern „Gehen Sie ihren Weg – mutig aber nicht waghalsig, offen und neugierig, aber nicht ziellos, ausdauernd, aber nicht verbissen.“

Roswitha Höltl

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