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Neuer Vorstand des TSV Indersdorf : Joachim Oberzier, Bernhard Wetzstein, Angelika Hintermeier, Peter Wünsch und Andi Bogner (v.l.) . 

Hauptversammlung des TSV Indersdorf

Sportverein löst Hallenproblem

Viel Positives hat Vereinschef Bernhard Wetzstein auf der Jahresversammlung des TSV Indersdorf präsentiert. Das war nicht selbstverständlich, stand doch das schwierige Thema der Hallensanierung auf der Tagesordnung. Und auch für die Zukunft stehen große Aufgaben bevor.

Indersdorf – Die Abteilungen Turnen und Handball des TSV Indersdorf können aufatmen. Für die Zeit, während die Turnhalle der Mittelschule saniert wird, konnte der Verein ausreichend Ausweichmöglichkeiten finden, damit alle Sportler auch weiterhin ihrem Trainings- und Spielbetrieb nachgehen können. Das verkündete Bernhard Wetzstein, Vereinsvorsitzender des TSV Indersdorf, auf der Jahresversammlung des Sportvereins.

Damit finden zahlreiche Gespräche mit Hallenbetreibern, Gemeinden und Schuldirektoren ein positives Ende. Das ist aber weniger der Kooperationsbereitschaft umliegender Hallenbetreiber zu verdanken, sondern vielmehr den Fußballern – sowohl des TSV Indersdorf als auch der TaF Glonntal – die auf Hallenzeiten verzichteten – etwa im Gymnasium – und in die Soccer-Arena in Fränking ausweichen werden. So ist sichergestellt, dass die Hallensportarten Turnen und Handball Belegungszeiten zur Verfügung haben, die sie für ihren Spielbetrieb benötigen.

Einziges Manko dabei sind die Termine, an denen das Training der Handballer nun stattfindet. Denn einige der Trainer planen ihren Berufsalltag um die Trainingszeiten herum. Dadurch, dass sich diese nun verschieben, konnten noch nicht alle von ihnen garantieren, auch weiterhin als Trainer arbeiten zu können.

Und auch die Kosten werden steigen. Einerseits ist die Soccer-Arena teurer als es bisher die Hallen waren, andererseits sollen nach der Sanierung der Schulturnhalle die Belegungskosten für diese ebenfalls angepasst werden. Dennoch hielt Wetzstein zufrieden fest: „Mit dieser Lösung können wir leben.“

Er nutzte die Gelegenheit aber auch, um einige Wünsche an Bürgermeister Franz Obesser zu richten. Die Zufahrt zum Sportgelände müsse dringend erweitert werden. Gerade zu Stoßzeiten am Nachmittag herrschten dort chaotische Zustände. Obesser musste die Mitglieder in dieser Hinsicht aber enttäuschen. 2018 ist ein entsprechender Ausbau im Haushalt nicht vorgesehen. Das Thema sei aber „auf dem Schirm“.

Wetzstein brachte auch neue Räumlichkeiten für den Gesundheitssport ins Gespräch. In dieser Hinsicht sei der Verein nur schlecht ausgestattet, aber gerade wenn man die Senioren weiter ansprechen wolle, müssten passende Einrichtungen geschaffen werden. Und auch wegen der steigenden Kosten der sanierten Schulturnhalle wäre eine vergünstigte Nutzung für den TSV Indersdorf wünschenswert. Sollte dies nicht möglich sein, müsste der Verein über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge diskutieren.

Ansonsten kam Wetzstein aber nicht umhin festzustellen: „Uns geht es gut!“ Alle Ämter in den Abteilungen sind besetzt. Die Zahl der Mitglieder ist im Vergleich zum Vorjahr um acht aus 1263 gestiegen, und es konnte ein Plus von 1760 Euro erwirtschaftet werden.

Entsprechend reibungslos verliefen die Neuwahlen. Bernhard Wetzstein (1. Vorsitzender), Andreas Bogner (2. Vorsitzender und 2. Kassier), Peter Wünsch (1. Kassier) und Angelika Hintermeier (Schriftführerin) stellten sich erneut zur Verfügung und wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Neu im Vorstand ist Joachim Oberzier, der für den Posten des zweiten Schriftführers gewählt wurde, sodass Manfred Weisenburger, Mitglied des Wahlausschusses, erfreut feststellen konnte: „Es war noch nie so leicht, Wahlleiter zu sein wie heuer.“  

Thomas Benedikt

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