Neujahrsempfang in Indersdorf

„Enormes Durchhaltevermögen“

Seit 20 Jahren gibt es in Indersdorf die beliebte Veranstaltung Advent am Kloster. Zeit für ein dickes Dankeschön.

Indersdorf– „Dank dem ehrenamtlichen Engagement des Advent-am-Kloster-Teams“ lautete diesmal das Motto beim Neujahrsempfang im großen Sitzungssaal des Indersdorfer Rathauses. Im Beisein des Gemeinderats und von Mitgliedern der Verwaltung dankte Bürgermeister Franz Obesser 22 Frauen und Männern, die sich größtenteils schon sehr viele Jahrelang um die bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte und beliebte vorweihnachtliche Veranstaltung „Advent am Kloster“ in verschiedenster Form verdient gemacht haben. Es sind dies: Werner Arm, Andreas Berthold, Josef und Karl Böller, Alwin Breitenberger, Anna Maria und Johann Geißler, Lorenz Hecht, Enrique Kaufer, Elisabeth Kaufer-von Briel, Gerhard Kornprobst, Mandy Lachmann, Johann Lachner, Georg Mair, Manfred Maul, Werner Popfinger, Johann Reif, Josef und Anna-Maria Schlatterer, Thomas Seemüller, Dieter Treibl und Thomas Vötter.

Obesser erinnerte daran, dass Maria Lachner aus Albersbach als eigentliche Mutter von „Advent am Kloster“ zu betrachten sei. Sie hatte vor mittlerweile über 20 Jahren die Idee dazu.

Und dies kam so: Seit 1989 bietet der Albersbacher Dreigesang, bei dem sie selbst erfolgreich mitwirkt, mit dem Adventssingen in der Klosterkirche einen eindrucksvollen musikalischen Rahmen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Schon von Anfang an wünschte sich Maria Lachner nach dem Adventssingen eine Möglichkeit zum Verweilen im Freien, einen Weihnachtsmarkt. Lange hat sie darauf hingearbeitet, bis im siebten Jahr mit Unterstützung vom Josef Schuster, dem ehemaligen Bräu, und dem heutigen Altbürgermeister Josef Kaspar sowie vielen Helfern erstmals „Advent am Kloster“ mit anfangs sieben Ständen stattfand. Eine Erfolgsgeschichte nahm seinen Lauf. Mittlerweile besteht die stilvolle Veranstaltung, die längst über zwei Tage abgehalten wird, aus durchschnittlich 30 Buden.

Bürgermeister Franz Obesser: „Der Erfolg kommt natürlich nicht von allein, sondern er bedarf und bedurfte sowohl eines großen persönlichen ehrenamtlichen Einsatzes als auch enormes Durchhaltevermögen in all den Jahren.“

Bei dem gemütlichen Stehempfang wurde so manche Erinnerung aufgefrischt, wie etwa alles angefangen hat und was man in all den Jahren alles bei der Organisation und Durchführung erlebt hatte.

Der Gemeindechef nutzte bei dem Treffen wieder die Gelegenheit, einen obligatorischen Rückblick auf das Jahr 2017 zu geben, wo man in guter Zusammenarbeit vieles geschafft habe. Beim Blick in die Zukunft war zu hören, dass kommunalpolitisch auch 2018 wieder etliche größere Projekte anstehen.

Heinz Nefzger

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