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82-jährig verstorben : Bruno Hanusch. 

Indersdorfs langjähriger Kämmerer und Geschäftsleiter starb mit 82 Jahren

Bruno Hanusch ist tot 

Er war 48 Jahre lang Ansprechpartner im Rathaus für viele Belange. Am Himmelfahrtsstag ist Indersdorfs langjähriger Kämmerer und Geschäftsleiter Bruno Hanusch verstorben.

von Sabine Schäfer

Indersdorf – Er hatte am gleichen Tag Geburtstag wie sein Bruder Walter. Nur war Bruno Hanusch sechs Jahre älter und nannte den jüngeren Bruder oft und gern „Bua“. Auch als Walter Hanusch sich im Krankenhaus von Bruno verabschiedete und der ihm noch einmal die Hand drückte. Bruno Hanusch starb wenig später nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.

Die Familie Hanusch stammt eigentlich aus Karlsbad. Nach der Vertreibung 1946 aus dem Sudetenland kamen sie zunächst in ein Auffanglager nach Dachau und wurden danach in Wöhr bei Markt Indersdorf einquartiert. Der Marktgemeinde blieb Bruno Hanusch treu. Selbst als der passionierte Fußballer und exzellente Torhüter bei der Jugendmannschaft des TSV Indersdorf nach einem Freundschaftsspiel mit dem damaligen Bundesligisten 1860 München zum Verein in der Landeshauptstadt abgeworben werden sollte.

Bruno Hanusch absolvierte nach der Schule eine Lehre als Dentist bei einem Zahnarzt in Indersdorf. Doch dann folgte er dem Ruf des damaligen Geschäftsleiters in der Gemeinde Indersdorf und wurde nach diversen Lehrgängen für den mittleren und gehobenen Dienst Kämmerer und Geschäftsleiter unter drei Bürgermeistern.

1956 heiratete er seine Frau Gerti, die beiden Söhne Manfred und Bruno machten das Familienglück perfekt. „Die Familie war seine erste Liebe“, so Walter Hanusch. Danach kam die Liebe zum Beruf, zur Gemeinde, zum TSV Indersdorf und zu seinen Freunden. Ein schwerer Schlag war für ihn, als seine Gerti 2015 starb. Der sonst so fröhliche Bruno folgte ihr jetzt nach.

Der Rosenkranz

für Bruno Hanusch wird am Montag, 20. August, um 18.30 Uhr gebetet. Gottesdienst ist am Dienstag, 21. August, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Kloster Indersdorf mit anschließender Beerdigung im Waldfriedhof. Es ist eine Busverbindung vorhanden.

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