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Eine Herzensangelegenheit, die begeistert 

Bunt, bunter, Glonntalfestival

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Wenn Indersdorfs Bürgermeister nur ein Wort über das 1. Glonntalfestival sagen dürfte, wäre das: „wiederholen!“. Die Resonanzen übertreffen alle Erwartungen der vielen Mitmacher – alle sind restlos begeistert.

Indersdorf Manchmal, da hat man eine Idee und weiß nicht, was draus wird. Kann sich auch gar nicht recht vorstellen, wie sie ankommt. Aber wenn man sich die Kommentare und Rückmeldungen zum 1. Glonntalfestival in Indersdorf anschaut, sieht man: Es lohnt sich, Mut zu haben und Ideen öfter in die Tat umzusetzen.

Indersdorfs Jugendarbeiter Sebastian Jaeger war es eine Herzensangelegenheit, dem Ort ein Festival zu bieten, bei dem sich jeder einbringen kann, der Lust hat, etwas zu bewegen. Viele waren begeistert und wollten sich beteiligen. Das Ergebnis am Samstag am Jugendfreizeitgelände: Sie alle haben das Fest zu dem gemacht, was es war: Das bunteste Fest, das es bisher in Indersdorf gab.

Besucher feiern das Festival bereits einen Tag später im Internet: „Es war spitze, super schön war es“, „Hoffe auf eine Fortführung. Bin sicher, das kann sich etablieren“, „Sooo Genial!!!! Ich hoffe, es gibt eine Wiederholung“ und „So schee!“ ist unter Festivalfotos zu lesen. Auch Bürgermeister Franz Obesser kommt aus dem Schwärmen fürs Glonntalfestival gar nicht mehr heraus: „Ich bin echt begeistert. Es war ein wahnsinnig tolles Fest,“ betont er. „Jung und alt hat zusammen bis zum Ende gefeiert – es war ein Fest von Indersdorfern für Indersdorfer.“ Obesser lobt auch den besonderen Charakter des Fests. Dank der besonderen Angebote „hat es auch viele Leute angesprochen, die ich sonst noch nicht so auf Veranstaltungen gesehen hab.“ Er ist überzeugt: „Das Festival hat Indersdorf bunter gemacht. Die Leute haben gezeigt: „Wir wollen sowas und wir brauchen sowas.“

Und nicht nur die Besucher waren begeistert. Jeder, der mitgewirkt hat, ist überzeugt: „Sowas gab’s noch nie, das nächste Mal wollen wir unbedingt wieder dabei sein.“ Joel Pätkau von den Pfadfindern Royal Rangers hatte mit seinem Stamm ein Karussell für die Besucher gebaut – es war von Mittag bis Mitternacht gefragt. „Es hat super Spaß gemacht, dabei zu sein. Ich denke, daraus kann sich eine tolle Tradition entwickeln.“ Die Pfadfinder überlegen bereits, was sie nächstes Jahr auffahren können. Die Outbacksupporters, die mit Grillfischen und Puckschießen dabei waren, wollen auch unbedingt wieder mitmachen. Matthias Mikutta betont: „Sowas war in unserer Gemeinde längst überfällig.“ Und Robert Hirner ergänzt: „Es ist Wahnsinn, was hier alle zusammen auf die Beine gestellt haben. Wir sind stolz, dass wir davon ein Teil waren.“ Berührungsängste zwischen den einzelnen Standbetreibern? Das gab’s beim „Glonntal“ wie es bereits viele nach kurzer Zeit liebevoll nannten, nicht. „Wenn einer Hilfe gebraucht hat, kamen teilweise 20 Leute aus allen Gruppen angerannt“, sagt Sebastian Jaeger. Das sind die Momente, in denen er wusste: „Das war genau das, was dem Ort gefehlt hat.“ Wie, als die Baseballer ihren 400 Kilo schweren, aufblasbaren Schlagkäfig abladen wollten – Niederrother Burschenverein, Pfadfinder, ganz egal, alle halfen zusammen.

Für die ganz besondere Atmosphäre sorgten vor allem auch die hochklassigen Bands, die Kevin Campisi ausgesucht hatte. „Klar will ich das nächstes Jahr wieder machen. Das Fest war genial.“

Egal ob man bei den Niederrother Buschen bei ihrem Pool, bei Anna-Maria Schlatterer auf dem Schatzinsel-Flohmarkt oder bei den Musikern vor der Bühne stand, die Besucher spürten sofort: Jeder hier steckt sein Herzblut in das Festival – das „Glonntal“ ist zu einer Herzensangelegenheit für jeden geworden. Auch für die Besucher – hunderte liefen mit schwebenden Luftballons übers Gelände – darauf zu sehen: Das Logo des Festivals. Ein rotes Herz umrahmt die Türme der Klosterkirche. Rund 1000 Besucher genossen die besondere Atmosphäre.

„Ich hoffe, Sebastian Jaeger will es das nächstes Jahr wieder machen,“ sagt Franz Obesser. Da lacht Jaeger nur. Hat er doch schon längst neue Ideen fürs zweite Glonntalfestival im Kopf.

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