„Masken nach Indersdorfer Art“ präsentieren Bürgermeister Franz Obesser und die Initiatorinnen Tine Schettler und Andrea Schermaul. Foto: Gemeinde

Nach Unterstützung des Klinikums

Indersdorfer nähen über 2000 Masken

  • vonChristiane Breitenberger
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Die fleißigen Indersdorfer Andrea Schermaul und Tine Schettler haben über 2000 Masken genäht.

Indersdorf – Mittlerweile hat sich um die beiden Initiatoren Andrea Schermaul und Tine Schettler ein Team aus rund 50 Freiwilligen gebildet, das für das Solidaritätsnetz „Indersdorf hilft“ Mund- und Nasenmasken näht. Etwa 2000 Masken haben die Ehrenamtlichen bereits gefertigt.

Bürgermeister Franz Obesser ist stolz auf so viel Solidarität in seiner Gemeinde. „Ich bin wahrlich sehr beeindruckt von der Hilfsbereitschaft unserer Indersdorfer*innen. Die Aktion zum Nähen von ‚Mund-Nase-Masken’ wird sehr, sehr gut unterstützt und wir konnten bereits sehr viele Masken ausliefern!“ Bisher gingen einige hundert Masken ans Klinikum sowie an die Feuerwehren und Rettungsdienste, so Obesser.

Die Masken nach „Indersdorfer-Art“, wie sie Obesser scherzhaft nennt, sind zu 100 Prozent aus Baumwolle, sind waschbar und wiederverwendbar. Diese Mund-Nase-Masken „sind allerdings nicht für den medizinischen Einsatz gedacht beziehungsweise geeignet. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Tragen dieser einfachen Masken“, sagt Obesser.

Da bestimmte Bereiche bereits mit den Indersdorfer Masken versorgt wurden, wollen die Näherinnen jetzt auch andere versorgen. „Die Ehrenamtlichen wollen sehr gerne und vorrangig den Personenkreis der Risiko- bzw. Bedarfsgruppen unterstützen, unter anderem auch Beschäftigte, die zum Beispiel in Apotheken, Pflegediensten, Praxen, Einzelhandel, Kindertagesstätten tätig sind“, so Obesser

Wer einer dieser Gruppen angehört und solche Masken benötigt, soll seinen Bedarf per E-Mail an indersdorf-hilft@markt-indersdorf.de melden. „Wir versuchen dann bestmöglich zu helfen“, betont Obesser. Ferner bietet das Hilfsnetzwerk auch „Gesichtsmasken mit Visier“ in begrenzter Anzahl an.

Doch nicht nur auf die Ehrenamtlichen ist Obesser stolz, mehr auf die ganze Gemeinde: „Es freut mich auch sehr, dass weiterhin trotz schönen Wetters und nach mehr als zwei Wochen Ausgangsbeschränkung alle sich so rücksichts- und verständnisvoll verhalten. Vielen Dank!“

Mitmacher gesucht

Wer die Aktion unterstützen möchte, soll sic´h einfach per E-Mail an ndersdorf-hilft@markt-indersdorf.de melden.

cb

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