Frontal gegen einen Baum: Der Opel-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, seine beiden Kinder wurden schwerst verletzt. Foto: KFV Dachau
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Frontal gegen einen Baum: Der Opel-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, seine beiden Kinder wurden schwerst verletzt.

Mädchen in Lebensgefahr

Frontal gegen einen Baum: Familienvater stirbt bei tragischem Unglück - Kinder (10, 11) schwerst verletzt

  • Thomas Zimmerly
    vonThomas Zimmerly
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Bei einem tragischen Unfall ist ein Familienvater (38) aus Hilgertshausen mit seinem Opel an einen Baum gefahren. Der Mann starb, seine Kinder wurden schwerst verletzt.

  • Schreckliches Unglück im Landkreis Dachau.
  • Ein Familienvater ist mit seinem Auto gegen einen Baum gekracht.
  • Der Mann starb, seine Kinder wurden schwerst verletzt.

Kleinschwabhausen – Was genau die Ursache für den tödlichen Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2050 war, soll ein unfalltypisches Gutachten klären, das die Staatsanwaltschaft angeordnet hat. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr der 38-jährige Familienvater mit seinem Opel gegen 7.50 Uhr von Hilgertshausen kommend in Richtung Langenpettenbach. Bei Kleinschwabhausen geriet das Auto in einer Rechtskurve auf das Bankett. Dann verlor der Familienvater laut Polizei Dachau die Herrschaft über sein Fahrzeug, querte die Gegenfahrbahn und prallte am Fahrbahnrand frontal gegen einen Baum.

Tragischer Unfall im Landkreis Dachau: Familienvater stirbt - Kinder schwerst verletzt

Der 38-Jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Seine beiden Kinder, ein Bub (11) und ein Mädchen (10), die sich auf dem Beifahrersitz beziehungsweise im Fond befanden, erlitten schwerste Verletzungen. Das Mädchen schwebt in Lebensgefahr. Ein Rettungshubschrauber flog den Buben in ein Münchner Krankenhaus, ein zweiter Helikopter trug das Mädchen ins Zentralklinikum Augsburg.

Selbst für erfahrene Einsatzkräfte sei dieser Unfall sehr schwer zu verarbeiten, so Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser. „Gerade wenn man eine Person noch lebend sieht, die im Laufe des Unfallgeschehens stirbt, ist das sehr belastend.“ Aus diesem Grund war neben einem Kriseninterventionsteam, das für Unfallbeteiligte parat steht, auch der Fachberater psychosoziale Notfallversorgung von Einsatzkräften, Frederic William, vor Ort.

Familien-Tragödie nach Unfall: Auto krachte gegen Baum - Helfer müssen psychologisch betreut werden

Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettern. Neben der Polizei, den psychologischen Unterstützern und den beiden Hubschrauber-Besatzungen waren dies noch die BRK-Bereitschaft und Helfer vor Ort Altomünster, die Johanniter Unfallhilfe Altomünster, das BRK Pfaffenhofen an der Ilm, ein BRK-Team der Rettungswache Odelzhausen, ein Notarzt des BRK-Kreisverbands Dachau, die Kreisbrandinspektion Dachau sowie die Kollegen aus den Feuerwehren Indersdorf, Langenpettenbach und Hilgertshausen.

Auf ihrer Faceboook-Seite schrieb die BRK-Bereitschaft und Helfer vor Ort Altomünster: „Wir wünschen allen Beteiligten viel Kraft und den Verletzten eine gute und baldige Besserung.“

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