Bürgermeister Franz Obesser, die Damen vom Bauamt Andrea Waltinger und Daniela Stowasser, vom Planungsbüro Kindhammer Dipl.-Ing. Heinz Kindhammer sowie vom Büro Kaltenecker Olaf Schellenberger (von links).
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Eine lange Reise geht zu Ende (v.l.): Bürgermeister Franz Obesser, die Damen vom Bauamt Andrea Waltinger und Daniela Stowasser, vom Planungsbüro Kindhammer Dipl.-Ing. Heinz Kindhammer sowie vom Büro Kaltenecker Olaf Schellenberger am neuen Indersdorfer Marktplatz.

Ein freundlicher Ort für alle Generationen

Neu gestalteter und sanierter Indersdorfer Marktplatz wurde am Wochenende eingeweiht

Mit der Einweihung des Indersdorfer Marktplatzes geht „eine lange Reise zu Ende“. Bürgermeister Franz Obesser sprach von Jahren und Jahrzehnten, in denen man sich Gedanken um den Marktplatz gemacht habe, und Diplomingenieur Heinz Kindhammer vom Planungsbüro erinnerte sogar an die Zeit, als das Rathaus noch eine Getreideschranne war. Eine Sanierung war unumgänglich und wurde seit 2015 über 40 Mal in den Gremien thematisiert.

Indersdorf ‒ Mit 2000 Quadratmetern neuer Fahrbahn, 3000 Quadratmetern Fußgängerzone und 400 Quadratmetern Parkplätzen hat sich sein Gesicht sehr verändert, resümiert Kindhammer. Humorvoll beschreibt er in seiner Rede, wie sehr dieses Projekt auf die Bürger von Indersdorf maßgeschneidert wurde.

100 000 türkische Granit-Pflastersteine wurden verarbeitet, was genau neun Steinen für jeden Einwohner entspricht. Chinesische Granitsteine, insektenfreundliche Stelen-Leuchten, Bodenstrahler und, wer es noch nicht nachgerechnet hat: 68 Meter Parkbänke und 29 Parkplätze finden sich wieder. Dazu ein 16 Quadratmeter großer Brunnen mit fünf Wassersäulen.

Endlich ein neues, freundliches Gesicht hat der Indersdorfer Marktplatz bekommen.

Eine hervorragende Zusammenarbeit attestieren sich dafür gegenseitig: Bürgermeister Franz Obesser, seine Mitarbeiter im Bauamt, die Verantwortlichen der Planungsbüros Kindhammer und Kaltenecker und viele weitere Mitwirkende und ausführenden Firmen.

Für alle Interessierten stehen im Eingangsbereich des Rathauses Plakatwände, die über eine Fotostrecke das gesamte Projekt zeigen. Das Gesicht des Marktplatzes hat sich verändert, und Kindhammer findet am Ende seiner Rede: „Es lächelt!“ Zu diesem freundlichen Antlitz tragen die beiden Skulpturen der Künstler Bernd W. Schmidt-Pfeil und seiner Ehefrau Heike Rose bei. Die beiden Kunstwerke stehen nahe der Straße sowie direkt am Eingang zum Rathaus.

Mit den Worten: „Möge der neue Marktplatz allen Generationen heute und in Zukunft immer ein Ort der freundlichen Begegnung und der friedlichen Zusammenkunft sein“, beendete Obesser nach der kirchlichen Segnung durch Pfarrer Dr. Stefan Hauptmann die Feierlichkeiten und erklärte, warum kein Sektempfang oder Ähnliches dem offiziellen Teil folgen sollte: Diese „nicht entstandenen Kosten“ und auch der Verzicht auf Sitzungsgelder seien dem Marktgemeinderat und ihm wichtig. 2500 Euro kommen dadurch den Verantwortlichen von „Indersdorf hilft.de“ zugute. Roland Hamberger und sein Team sind sowohl als Fachkräfte als auch mit vielen Hilfslieferungen für die Flutopfer im Ahrtal unterwegs und für jede Unterstützung dankbar.

Eingeweiht wurde der Platz dann mit dem Herbstmarkt. Roswitha Höltl

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