Langjährige Mitglieder, v.l.: Sigrid Eschenbecher, Traudl Weßner (25 Jahre), Vorsitzende Irmi Spicker, Leni Jodas (35 Jahre), Gerhardine Ziehm (zehn Jahre), Christel Böller (zehn Jahre), Maria Harrer (15 Jahre), Elisabeth Wiedmann (zehn Jahre) und Helga Haß (zehn Jahre). foto: fb

Der Frauenbund ist stets sozial engagiert

Es ist ein Verein, der sich das ganze Jahr über immer wieder sozial für die Gemeinde einbringt: der Indersdorfer Frauenbund. Bei der Hauptversammlung hat die Vorsitzende Irmi Spicker Bilanz über das vergangene Jahr gezogen und langjährige Mitglieder geehrt.

Indersdorf – Die Frauen betrieben wie jedes Jahr einen Stand beim Advent am Kloster. Mit dem Erlös unterstützten sie Menschen in Not: 1500 Euro gingen nach Haiti. „Doris Clotaire hat sich sehr bedankt. Sie wird heuer einige Zeit in Deutschland verbringen, eventuell ergibt sich die Möglichkeit eines Treffens mit ihr hier im Pfarrheim, damit sie über ihre Arbeit berichten kann“, sagte Spicker.

Aus der Diözesan-Aktion spendeten die Frauen 500 Euro „für syrische Mädchen und Frauen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und in einem Lager in Jordanien leben. Das Lager ist überwiegend von Frauen verwaltet“, informierte die Vorsitzende.

Beim Weihnachtskonzert der Indersdorfer Musikanten schenkten die Frauen ein weinhaltiges Getränk aus, der Erlös ging an die „Kette der helfenden Hände“ der Dachauer Nachrichten, und beim Indersdorfer Marktfest bringt sich der Frauenbund für die kleinen Besucher mit einem Stand an der Spielstraße ein.

Derzeit hat der Verein 201 Mitglieder und organisiert allerlei Unternehmungen im Jahr. Die Frauen besichtigten zum Beispiel die Indersdorfer Brauerei Tobiasbräu, eine Kaffeerösterei in Jedenhofen oder den Lehrbienenstand im Indersdorfer Industriegebiet. Zudem unternahmen sie eine Wallfahrt nach Maria-Einsiedel, Annecy und La Salette.

Irmi Spicker bedankte sich bei einigen Mitgliedern für ihre jahrelange Treue. Ehrungen gab es für Leni Jodas (35 Jahre), Traudl Weßner (25 Jahre), Sigrid Eschenbecher (20 Jahre) Maria Harrer (15 Jahre) Gerhardine Ziehm, Christel Böller, Elisabeth Wiedmann und Helga Haß (alle zehn Jahre). 

Ökumenische Fahrt

Am Sonntag, 9. Juli, unternimmt der Frauenbund heuer eine ökumenische Fahrt nach Bad Endorf zum Martin-Luther-Stück. 40 Karten sind reserviert. Anmeldeschluss bei der Vorsitzenden Irmi Spicker ist der 26. Juni.

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